Neuigkeiten
Wohnungsnot – es kann jeden treffen!
Die letzten Jahre haben wir vom Stühlinger MAGAZIN von immer mehr Fällen erfahren, bei denen Leute unerwartet eine Wohnung brauchten und es nicht fassen konnten, wie schwer es ist, eine neue Wohnung zu finden. Das sind Leute, die bereits Jahre in Freiburg wohnen, hier aufgewachsen sind und arbeiten. Es ist daher nicht übertrieben zu sagen, „es kann jeden treffen“. Dieser Artikel zeigt, wie wir alle bereits betroffen sind.
Freiburg ist eine der jüngsten Städte Deutschlands, das heißt, ein Großteil des Wohnungsbedarfs kommt durch Schüler, die in Zukunft eine Ausbildung oder ein Studium anfangen und eine eigene Wohnung beziehen wollen. Bei der Abstimmung dürfen alle FreiburgerInnen ab 16 Jahren wählen und alle Schüler und Studenten müssen sich bewusst sein, dass Wohnungsnot sie demnächst ganz sicher treffen wird. Ihre Familien sind auch betroffen, schließlich ist es ein natürlicher Wunsch, dass die eigenen Kinder in der Region wohnen bleiben können.
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Europa Aktuell 2–2019 erschienen
Ist das Boot wirklich voll? – 4 Argumente für den Stadtteil Dietenbach
Der neue Stadtteil Dietenbach werde ein Stadtteil der Reichen, das Finanzierungskonzept sei fehlkalkuliert. Das und vieles andere sind Argumente der Gegner. Aber sind diese Aussagen richtig oder sind bestimmte Ängste doch unberechtigt? Anhand von vier zentralen Gegenargumenten wollen wir uns dieser Frage widmen.
1. „Das wird ein Stadtteil für die Reichen aus dem Norden!“

Ein oft gehörtes Argument der GegnerInnen der Bebauung ist der mögliche Zuzug vieler wohlhabender Menschen von außerhalb Freiburgs. „Für reiche Hamburger und Schweizer ist der neue Stadtteil gut,“ heißt es dabei auf vielen Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen. Die Sorge ist sicherlich berechtigt, haben wir es doch zuletzt häufiger erlebt, wie solche Neubaugebiete entstanden sind, beispielsweise am Güterbahnhof. Allerdings wird das in diesem Fall nicht passieren. Dietenbach wird ein gemischter Stadtteil werden. Die Freiburger Stadtbau wird in hohem Maße bauen, Genossenschaften, Baugemeinschaften und das Studierendenwerk werden investieren und dadurch bezahlbaren Wohnraum entstehen lassen. Hierdurch wird ein aus Miet‑, Eigentums – und Sozialwohnungen bestehender Stadtteil mit neuen Schulen, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten gebaut. Es wird keinen zweiten Güterbahnhof geben! Nein! Es wird ein zweites Rieselfeld entstehen!
Europa Aktuell 1–2019 erschienen
Stühlinger Neujahrsempfang im Zeichen des Themas Wohnen
Es ist eine Trdition der Stühlinger SPD, dass unsere Gäste einen Gegenstand mitbringen, den sie mit einem Thema verbinden. Für unsere Gäste Bundestagsabgeordneter Dr. Johannes Fechner, die Landtagsabgeordnete Gabi Rolland und der Erste Bürgermeister der Stadt Freiburg Ulrich von Kirchbach war das das Thema Wohnen und die Abstimmung zum Stadtteil Dietenbach.
Johannes Fechner sprach sich mit dem Spielzeugbagger seines Sohnes für konsequenten Wohnungsneubau aus und mahnte, auf Emmendingen zu schauen, wo man in der Vergangenheit ein Wohngebiet verhindert hat und nun eine erdrückende Wohnungsnot hat. Zudem skizzierte er die Erfolge der GroKo – der Bund stellt Bauflächen aus seinem Bestand kostengünstig den Gemeinden zur Verfügung und die Wohnbauförderung wurde massiv angehoben, so dass 50% geförderter Wohnbau in Freiburg ohne Probleme umsetzbar sind.
Gabi Rolland ging mit ihren Hauspantoffeln auf die Arbeit der Landtagsfraktion ein und das Volksbegehren für gebührenfreie Kitas. Die SPD arbeitet als Opposition kontinuierlich daran, dass es wieder eine landeseigene Wohnbauentwicklungsgesellschaft gibt.
Ulrich von Kirchbach machte mit seinem Wohnungsschlüssel anhand seiner täglichen Praxis als Sozialbürgermeister klar, welche Verhältnisse es in Freiburg aufgrund der Wohnungsnot bereits haben. So müssen Betroffene von Trennungen vom Sozialamt betreut werden, obwohl sie eigentlich mitten im Leben stehen, nur keine Wohnung finden können.
Die KandidatInnen der SPD Stühlinger zur Gemeinderatswahl stellten sich und ihre Themen vor: Viviane Sigg (die auch den Empfang mit ihrem Gesang musikalisch untermauerte), Urszula Piechota und Verena Gruninger. Unsere Kandidatin und Gemeinderätin Julia Söhne vertrat die Fraktion bei einem Empfang in der Wiehre, Gerald Lackenberger und Ulrike Stein mussten krankheitsbedingt passen. Die Kandidaten Eric Schmidt und Hartmut Determeyer konnten aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein.
Nach dem offiziellen Teil hatten die Teilnehmer des Neujahrsempfangs Gelegenheit, sich bei Sekt und Brezel in Einzelgesprächen miteinander zu unterhalten.
Wie funktioniert die Freiburger Müllabfuhr?
Europa Aktuell 11–2018 erschienen
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren – 70 Jahre Menschenrechte
Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) durch die Vereinten Nationen verabschiedet. Dadurch wurden jedem Menschen auf der ganzen Welt die gleichen Rechte zugesprochen. Ganz egal welche Hautfarbe er hat, welche Religion, welche Staatsangehörigkeit. Ein Mensch ist ein Mensch. Diese Rechte sind angeboren, universell und unteilbar. Sie sind allgemeingültig und unantastbar. Im Laufe der Jahre wurden immer mehr Konventionen und Abkommen verabschiedet, um die Durchsetzung der Menschenrechte voranzubringen.
Mit folgenden elf Merkmalen kann man „Menschenrechte“ nach unserem heutigen Verständnis kennzeichnen: (1) angeboren und unverlierbar, (2) überstaatlich, (3) individuell, (4) egalitär, (5) moralisch, (6) rechtlich, (7) politisch, (8) universell, (9) fundamental, (10) unteilbar und interdependent, (11) kritisch.
Bis es zur Umsetzung der Menschenrechte in dieser Form kam, brauchte es eine längere Vorgeschichte.
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Stühlinger Magazin 4–2018 ist erschienen
Das Stühlinger Magazin 4–2018 ist erschienen! Die kommenden Tage wird es an alle Haushalte im Stühlinger verteilt.
Themen dieser Ausgabe sind unter anderem:
- Titelgeschichte: Interview mit dem Oberbürgermeister Martin Horn
- Fünf Entwürfe zum Baugebiet Stühlinger West
- Stühlinger SPD-Team für die Kommunalwahl
- Wie funktioniert die Freiburger Müllabfuhr?
Ca. 1 Monat nach der Printausgabe ist die Ausgabe hier online verfügbar.





