Bericht aus Stuttgart 5–2018

von der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gabi Rolland

Es ist an der Zeit, wie­der ein­mal aktu­el­le The­men auf­zu­grei­fen und über mei­ne Arbeit und mei­ne Posi­tio­nen zu berich­ten. Mein neu­es­ter “Bericht aus Stutt­gart” wid­met sich den fol­gen­den The­men: Sicher­heits­la­ge in Frei­burg, Posi­tio­nen der Land­tags­frak­ti­on zur Gemein­wohl-Öko­no­mie und zur Ein­rich­tung einer Pfle­ge­kam­mer, sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Auf­ru­fe zu Umwelt‑, Natur­schutz- und Kli­ma­po­li­tik.

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Bericht aus Stuttgart 4–2018

von der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gabi Rolland

Die par­la­men­ta­ri­sche Som­mer­pau­se in Stutt­gart hat begon­nen – es lebe die „Sau­re-Gur­ken-Zeit“. So konn­te ich seit dem letz­ten Ple­nar­tag am 19. Juli zahl­rei­che Ter­mi­ne im Wahl­kreis wahr­neh­men und einen aktu­el­len “Bericht aus Stutt­gart” ver­fas­sen. Die­ser umfasst die fol­gen­den The­men: Bun­d/­Land-Koope­ra­tio­nen, Ent­fris­tung der Leh­rer­stel­len, aktu­el­le par­la­men­ta­ri­sche Initia­ti­ven und Gesprächs­ter­mi­ne, Hin­weis auf den Schü­ler­wett­be­werb des Land­tags.

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Bericht aus Stuttgart 3–2018

von der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gabi Rolland

Seit dem Ende der Pfingst­fe­ri­en war in Stutt­gart eini­ges los – über man­ches hat die Pres­se berich­tet, ande­res kam nur rudi­men­tär vor. Mein aktu­el­ler Bericht aus dem Land­tag umfasst die fol­gen­den The­men: Daten­schutz, Län­ge der Gym­na­si­al­zeit, Kom­mu­nal­wahl­recht, Redu­zie­rung der Pestizidausbringung/Insektensterben und die Pla­nung des Fal­ken­steig­tun­nels.

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Bericht aus Stuttgart 2–2018

von der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gabi Rolland

Glück­wunsch an Mar­tin Horn und sein Team zu dem ful­mi­nan­ten Wahl­er­geb­nis in der ers­ten Run­de der Ober­bür­ger­meis­ter­wahl in Frei­burg am ver­gan­ge­nen Sonn­tag. Cha­peau! Lasst uns jetzt noch eine Schip­pe drauf­le­gen und der Sieg kann gelin­gen – ich drü­cke fest die Dau­men für den Erfolg!

Nach den letz­ten Par­la­ments­ta­gen in die­sem Monat und vor der am kom­men­den Sonn­tag begin­nen­den Infor­ma­ti­ons­rei­se des Umwelt- und Ener­gie­aus­schus­ses nach Skan­di­na­vi­en zu Natur­schutz- und Ener­gie­pro­jek­ten möch­te ich Euch ein paar kur­ze Infor­ma­tio­nen zukom­men las­sen:

CDU und Grü­ne haben nun end­gül­tig das Pro­jekt „Ände­rung des Land­tags­wahl­rech­tes zu Guns­ten von mehr Frau­en im Par­la­ment“ beer­digt – das nennt sich Kom­ple­men­tär­ko­ali­ti­on: die einen sind dafür, die ande­ren dage­gen – übri­gens ist das nicht nur bei die­sem The­ma so.
Bei der gest­ri­gen Wahl der neu­en Land­tags­vi­ze­prä­si­den­tin Sabi­ne Kurtz (CDU) zeig­te sich ein­mal mehr, dass die bei­den Koali­ti­ons­par­tei­en völ­lig zer­strit­ten sind und über kei­ne gemein­sa­me Basis ver­fü­gen. Erst im zwei­ten Wahl­gang bekam sie mit 71 Stim­men die not­wen­di­ge Mehr­heit – Grü­ne und CDU ver­fü­gen im Land­tag aber über 90 der 143 Sit­ze!
Die SPD-Frak­ti­on hat sich zwar für eine Ver­än­de­rung des Wahl­rech­tes aus­ge­spro­chen, aber sich nicht für ein Zwei-Stim­men-Wahl­recht ent­schie­den. Ich bin nach wie vor der Auf­fas­sung, dass wir die­ses eben­so wie ein Parité-Gesetz dis­ku­tie­ren soll­ten, um eine gleich­mä­ßi­ge, pari­tä­ti­sche Beset­zung der Kan­di­da­ten­lis­ten durch­zu­set­zen. Vor­bild könn­te das fran­zö­si­sche Parité-Gesetz von 2001 sein.

Nach­dem die eigens ein­ge­setz­te Kom­mis­si­on und das Bür­ger­fo­rum in der heik­len Fra­ge der Alters­ver­sor­gung von Abge­ord­ne­ten inzwi­schen Prio­ri­tä­ten erar­bei­tet haben, unter­stützt auch die SPD-Frak­ti­on (wie bis­her auch) die Auf­nah­me der Abge­ord­ne­ten in ein für sie vor­ge­se­he­nes Ver­sor­gungs­werk wie in NRW oder Bran­den­burg.
https://www.landtag-bw.de/home/aktuelles/pressemitteilungen/2018/april/432018.html

Im Bereich der Bil­dung erle­ben wir einen Umbau der Kul­tus­ver­wal­tung, die weni­ger reform­ori­en­tiert, son­dern mehr rück­wärts­ge­wandt ist. In vie­len bil­dungs­po­li­ti­schen Berei­chen sieht es ähn­lich aus. So wird von der Kul­tus­mi­nis­te­rin gefor­dert, dass Tages­el­tern eine Deutsch­prü­fung able­gen müss­ten. Offen­sicht­lich weiß sie nicht, dass jede Tages­mut­ter und jeder Tages­va­ter umfang­rei­che Qua­li­täts­stan­dards mit­brin­gen muss.

Der Innen­mi­nis­ter ver­sucht, die man­geln­den Ein­stel­lungs­zah­len bei der Poli­zei uns anzu­hän­gen und behaup­tet, wir hät­ten die Kapa­zi­tä­ten ver­min­dert. Umge­kehrt wird ein Schuh draus, denn die Aus­bil­dungs­ka­pa­zi­tä­ten wur­den von der dama­li­gen grün-roten Lan­des­re­gie­rung erhöht!
Im Anhang habe ich Euch ein Infor­ma­ti­ons­pa­pier mit den Aus­bil­dungs­ka­pa­zi­tä­ten und den Ein­stel­lungs­zah­len bei der Poli­zei seit dem Jahr 2000 bei­gefügt. Bit­te wei­ter­sa­gen!

Dis­ku­tiert haben wir, ob wir eine Initia­ti­ve ergrei­fen wol­len für einen gesetz­li­chen Fei­er­tag zum Refor­ma­ti­ons­fest am 31. Okto­ber. Wir haben Argu­men­te pro und kon­tra gegen­über­ge­stellt. Die Abstim­mung hier­über war aller­dings nicht so ein­mü­tig, dass wir guten Mutes in eine ent­spre­chen­de öffent­li­che Dis­kus­si­on gehen könn­ten.

Aktu­ell hat die SPD-Frak­ti­on u. a. die­se Anträ­ge bei der Lan­des­re­gie­rung ein­ge­bracht:

  • Unbe­setz­te Stel­len in der Lan­des­ver­wal­tung und der Jus­tiz BW
  • Ehr­li­che Debat­te über eine gerech­te Grund­steu­er­re­form
  • Ent­wick­lung und Aus­wir­kun­gen des Natio­nal­parks Schwarz­wald
  • Redu­zie­rung der Pes­ti­zidaus­brin­gung

Bericht aus Stuttgart 1–2018

von der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gabi Rolland

Ich war freu­dig über­rascht, wel­che Reso­nanz mei­ne Ver­an­stal­tung zum Insek­ten­ster­ben vor­ges­tern gefun­den hat. Über 150 Gäs­te konn­te ich im Gewerk­schafts­haus begrü­ßen. Die­ses Inter­es­se bestärkt mich, an dem The­ma auf allen Ebe­nen wei­ter zu arbei­ten. Die vor­ge­tra­ge­nen Ide­en wer­de ich an ent­spre­chen­der Stel­le anbrin­gen.

Die SPD-Land­tags­frak­ti­on war in den ver­gan­ge­nen Wochen nicht untä­tig. Wir haben ver­schie­de­ne Posi­ti­ons­pa­pie­re erar­bei­tet:

  • Inte­gra­ti­on: www.spd-landtag-bw.de/integration-beginnt-jetzt
  • Digi­ta­li­sie­rung in der Schu­le
    Die Digi­ta­li­sie­rung ermög­licht neue Wege des Ler­nens und ver­än­dert unse­re Schu­len nach­hal­tig. Digi­ta­le Bil­dung bezeich­net das Leh­ren und Ler­nen mit und über Medi­en. Benö­tigt wer­den gute päd­ago­gi­sche Kon­zep­te, fach­kun­di­ge Lehr­kräf­te und gleich­zei­tig der Aus­bau der tech­ni­schen Infra­struk­tur. Es han­delt sich dabei um Pro­zes­se, die par­al­lel ver­lau­fen und sich gegen­sei­tig ergän­zen.
  • 8‑Punk­te-Plan für star­ke Grund­schu­len
    Zu unse­ren For­de­run­gen zäh­len die Sicher­stel­lung der Unter­richts­ver­sor­gung, der Aus­bau von Pool­stun­den für indi­vi­du­el­le För­de­rung, die Auf­le­gung eines lan­des­wei­ten Lese­för­de­rungs-pro­gramms für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die För­de­rung der rhyth­mi­sier­ten Ganz­tags­schu­le sowie der Aus­bau statt einer Kür­zung der Stun­den für Vor­be­rei­tungs­klas­sen, um eine gelin­gen­de Inte­gra­ti­on jun­ger Geflüch­te­ter zu ermög­li­chen.
  • Moder­ne Land­be­wirt­schaf­tung
    Wir wol­len einen neu­en Agrar­kon­sens, der Land­wir­tin­nen und Land­wir­ten sta­bi­le­re Ein­kom­men und bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen sichert, die Umwelt (Boden, Was­ser und Kli­ma) stär­ker schont und den Rück­gang von Arten­viel­falt und Insek­ten stoppt und umkehrt. Denn wir haben eine drei­fa­che Kri­se der Land­wirt­schaft: eine öko­no­mi­sche, eine öko­lo­gi­sche und eine des ver­lo­ren gegan­ge­nen Ver­brau­cher­ver­trau­ens.
  • Hoch­schul­wei­ter­ent­wick­lungs­ge­setz (HRWei­tEG)
    Das HRWei­tEG erhebt den Anspruch, die Vor­ga­ben des VerfGH zur Stär­kung des Ein­flus­ses der gewähl­ten Hoch­schul­leh­rer im Regel­werk von § 18 des LHG abzu­bil­den. Die fest­ge­leg­ten Kri­te­ri­en für die Zusam­men­set­zung des Senats wer­den auf jeden Fall zu einer Auf­blä­hung sei­ner Grö­ße füh­ren – Sena­te der Uni­ver­si­tä­ten wer­den künf­tig 40 Mit­glie­der haben. Wei­te­re Inhal­te: Schaf­fung einer eige­nen Mit­glie­der­grup­pe für die Dok­to­ran­den, För­de­rung der Grün­der­kul­tur und des Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fers, Nach­wuchs­för­de­rung durch eine eigen­stän­di­ge Ten­ure-Track-Pro­fes­sur sowie Poli­ti­sches Man­dat der Ver­fass­ten Stu­die­ren­den­schaft

Wir haben in einer der ver­gan­ge­nen Ple­nar­ta­ge die Kul­tus­mi­nis­te­rin wegen des Unter­richts­aus­falls stark kri­ti­siert. An der Stich­tags­mes­sung ist über alle Schul­ar­ten hin­weg ein Fünf­tel des Unter­richts aus­ge­fal­len. Bei den ört­li­chen Abfra­gen zeigt sich auch für Frei­burg das glei­che Bild. Das Ergeb­nis fin­det ihr hier.
Die SPD-Frak­ti­on ist der Auf­fas­sung, dass grund­sätz­lich für alle Schu­len eine Unter­richts­ver­sor­gung von 105% gel­ten soll­te. Dann könn­ten kurz­fris­ti­ge Erkran­kun­gen von Lehr­kräf­ten gut auf­ge­fan­gen wer­den. Den­noch muss glei­cher­ma­ßen die „Krank­heits­re­ser­ve“ wei­ter auf­ge­baut wer­den.

Wei­te­re The­men habe ich allein oder mit Kol­le­gen in Anträ­gen auf­ge­grif­fen:

  • Lärm- und Luft­be­las­tung an der B 31 Ost im Stadt­ge­biet Frei­burg
  • Zahn­ärzt­li­che Not­ver­sor­gung