Kurzer Test zu Verschwörungstheorien

Ver­schwö­rungs­theo­ri­en haben immer Kon­junk­tur. Nicht nur durch die Coro­na-Epi­de­mie tau­chen sie in allen Ecken des Inter­nets auf. Damit Sie schnell ent­schei­den kön­nen, ob es eine Theo­rie wert ist, erforscht zu wer­den oder nicht, ist hier ein klei­ner Test, bei dem Sie sich nur eine die­ser drei Fra­gen stel­len müs­sen:

1. Sind reiche und wichtige Leute betroffen?

2. Wie könnte man es umsetzen, damit genau der gewünschte Effekt eintritt und man selbst und seine Familie nicht betroffen ist?

3. Wie kann man es auf Dauer geheim halten?

Wei­ter zum kom­plet­ten Arti­kel

SARS-CoV‑2 / COVID-19 — die wichtigsten Informationen von einem Virologen

Rot gefärbt sind von SARS-CoV befallene Zellen
Rot gefärbt sind von SARS-CoV befal­le­ne Zel­len; Bild­quel­le

Eine der Fra­gen, die uns der­zeit alle umtreibt ist, was es mit dem Virus SARS-CoV‑2 auf sich hat, das die Krank­heit COVID-19 aus­lö­sen kann. Unser SPD Mit­glied Dr. Phil­ipp Kolb ist Viro­lo­ge an der Uni­kli­nik Frei­burg und hat uns zum The­ma auf unse­rer letz­ten öffent­li­chen Sit­zung umfas­send infor­miert. Wir möch­ten die­se Infor­ma­tio­nen mit unse­ren Lesern tei­len:
Wei­ter zum kom­plet­ten Arti­kel

Neujahrsempfang der SPD Stühlinger 2020


Wir laden alle Lese­rin­nen und Leser des Stüh­lin­ger Maga­zins zum Neu­jahrs­emp­fang der SPD Stüh­lin­ger ein. Unse­re Gäs­te sind

  • Rita Schwar­ze­lühr-Sut­ter, Staats­se­kre­tä­rin im Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um, MdB
  • Gabi Rolland, Land­tags­ab­ge­ord­ne­te
  • Julia Söh­ne, Vor­sit­zen­de SPD/Kul­tur­lis­te-Gemein­de­rats­frak­ti­on

Musi­ka­li­sche Umrah­mung: Mike Schwei­zer

Stühlinger Magazin 4–2019 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 4–2019 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger ver­teilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter ande­rem:

  • Titel­ge­schich­te: Das Jugend­zen­trum „Letz­Fetz“ im Stüh­lin­ger
  • Neu­aus­rich­tung der Frei­bur­ger Stadt­bau
  • Volks­be­geh­ren „Ret­tet die Bie­ne”

Ca. 1 Monat nach der Print­aus­ga­be ist die Aus­ga­be hier online ver­füg­bar.

Stühlinger Magazin 3–2019 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 3–2019 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger ver­teilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter ande­rem:

  • Titel­ge­schich­te: Metz­ger­grün — ein Stüh­lin­ger Quar­tier ver­än­dert sich
  • Spä­ti und Leder­le­platz — Bericht aus Sicht der Betrei­ber und aus Sicht der Nach­barn

Ca. 1 Monat nach der Print­aus­ga­be ist die Aus­ga­be hier online ver­füg­bar.

Eschholzpark nutzen für das Sommer-Straßenleben der Stadt

Kon­struk­ti­ver Vor­schlag für ein ver­träg­li­ches Mit­ein­an­der

nördlicher Eschholzpark
nörd­li­cher Eschholz­park

Die Kon­tro­ver­se um den „Spät­ver­kauf“ an der Eschholzstra­ße im Stüh­lin­ger hat ein­mal mehr gezeigt, dass es an Frei­räu­men für jün­ge­re Menschen in der Stadt fehlt. Frei­burg lebt von sei­ner Uni­ver­si­tät und braucht daher auch ein attrak­ti­ves, urba­nes Leben. Die Stu­den­tIn­nen und Ange­stell­ten der Univer­si­tät machen Frei­burg erst zu dem, was es als Stadt ist – klein und gemüt­lich einer­seits, aber auch kul­tu­rell aktiv und leben­dig. Dass sich im Som­mer das Leben auch auf der Stra­ße abspielt, ist dabei eine Selbst­ver­ständ­lich­keit.

In einer Stadt gilt es stets aufs Neue, die ver­schie­de­nen Inter­es­sen unter einen Hut zu brin­gen. Unser Ansatz ist daher, nichts anzu­pran­gern, son­dern nach Lösun­gen zu suchen, die mög­lichst vie­len gerecht wer­den.

Fakt ist, dass in den letz­ten Jah­ren eini­ge Klubs und Gast­stät­ten mit Außen­be­rei­chen schlie­ßen muss­ten. Die Grün­de dafür waren im Ein­zel­fall unter­schied­lich, der Effekt ist aber dersel­be, dass es in Sum­me nicht mehr genü­gend Frei­räu­me für urba­nes Leben gibt. Natür­lich ist dies kein Grund, nicht mehr auf­ein­an­der Rück­sicht zu neh­men. In Wohn­ge­bie­ten muss es nachts so ruhig sein, dass man aus­ge­ruht zur Arbeit gehen kann. Es gibt auch kei­nen Grund an Haus­ein­gän­ge zu uri­nie­ren oder sei­nen Müll auf der Stra­ße zu hin­ter­las­sen. Inso­fern soll­ten wir uns alle immer den ers­ten Paragra­phen der Stra­ßen­ver­kehrs-Ordnung vor Augen hal­ten und es auf das Stadt­le­ben über­tra­gen:

(1) Die Teil­nah­me am Stadt­le­ben erfor­dert stän­di­ge Vor­sicht und gegen­sei­ti­ge Rück­sicht.
(2) Wer am Stadt­le­ben teil­nimmt hat sich so zu ver­hal­ten, dass kein Ande­rer geschä­digt, gefähr­det oder mehr, als nach den Umstän­den unver­meid­bar, behin­dert oder beläs­tigt wird.

Wie kann man nun das Stra­ßen­le­ben im Som­mer mit dem Ruhe­be­dürf­nis und der Sau­ber­keit in Ein­klang brin­gen? Wir schla­gen dazu vor, den Eschholz­park zu „urba­ni­sie­ren“. Die­ser Park ist so gele­gen, dass er (noch) kei­ne direk­ten Anwoh­nerInnen hat. Er ist groß genug, vie­le Men­schen auf­zu­neh­men und ist gut erreich­bar. Was fehlt, ist eine Infra­struk­tur. Die Stadt könn­te für die Som­mer­mo­na­te einen oder meh­re­re Stände/Hüt­ten aus­schrei­ben, in denen bis abends Alko­hol ver­kauft wer­den darf. Man könn­te einen Sani­tär­con­tai­ner auf­stel­len, der sich, falls not­wen­dig, vom Tech­ni­schen Rat­haus aus mit Strom und Was­ser ver­sor­gen lie­ße. Wir haben daher ganz kon­kret den nörd­li­chen Bereich, angren­zend an die Stra­ßen­bahn­hal­te­stel­le des Tech­ni­schen Rat­hauses im Auge.
U
nse­re Idee hät­te folgen­de Vor­tei­le:

  • man kann so im Som­mer drau­ßen sit­zen, ohne Anwoh­nerInnen durch Lärm von Gesprä­chen zu beläs­ti­gen.
  • wo getrun­ken wird, muss auch aus­ge­tre­ten wer­den. Sani­tär­con­tai­ner haben sich auf Fes­ti­vals bewährt, wären daher eine prak­ti­ka­ble Lösung.
  • durch die Hal­te­stel­le ist der Bereich gut erreich­bar, so dass man sicher nach Hau­se kommt, wenn man zu viel getrun­ken hat.
  • der Platz bekommt urba­nes Leben. Läuft man derzeit über den Platz, denkt man nicht, dass man eigent­lich mit­ten in einer Groß­stadt ist.
  • Durch die Aus­schrei­bung eines tem­po­rä­ren Ver­kaufs im Som­mer kön­nen sich ver­schie­de­ne Ver­ei­ne oder Fir­men mit unter­schied­li­chen Kon­zep­ten dar­auf bewer­ben und müs­sen dazu auch ein Kon­zept ent­wi­ckeln, mit dem alles im Rah­men bleibt.
  • durch die Nähe zum Tech­ni­schen Rat­haus soll­ten sich die not­wen­di­gen Medi­en­an­schlüs­se kos­ten­güns­tig bis auf den Platz ver­le­gen las­sen.

Wir sehen in der Idee eine mach­ba­re Lösung, die vie­len Ein­woh­nern gerecht wer­den kann und möch­ten sie mit den ver­schie­de­nen Frak­tio­nen im Gemein­de­rat dis­ku­tie­ren. Nur Kri­tik am aktu­el­len Zustand zu üben, bringt das Mit­ein­an­der nicht vor­an. Wir brau­chen kon­kre­te Ide­en und for­dern alle ande­ren poli­ti­schen Akteu­re auf, zusam­men eine Lösung zu ent­wi­ckeln. Unse­re Idee muss nicht die end­gül­ti­ge Lösung sein, wir sehen sie als Anfang eine zu ent­wi­ckeln.

Abschluss unserer Leerstandsaktion

Eine der bekann­tes­ten Aktio­nen der SPD Stüh­lin­ger war die Erstel­lung einer Leer­stands­lis­te. Auf die­ser Web­sei­te ver­öf­fent­lich­ten wir Woh­nun­gen, die offen­sicht­lich schon seit län­ge­rer Zeit leer ste­hen. Dank dem Enga­ge­ment der Bür­ge­rIn­nen aus allen Stadt­tei­len Frei­burgs wur­de die Lis­te umfang­reich. Sie fand daher auch Beach­tung in der pres­se und bei der Stadt­ver­wal­tung und war ein rele­van­ter Bei­trag für das von OB Mar­tin Horn ange­reg­te Leer­stands­ka­tas­ter.

Unse­re Lis­te hat gezeigt, dass es Hand­lungs­be­darf gibt, aber auch dass der Leer­stand über­schau­bar ist, wenn man es in Rela­ti­on zu allen Woh­nun­gen setzt. Es zählt jedoch jede ein­zel­ne Woh­nung, die man ver­füg­bar machen kann.
Unse­re Akti­on war ein Impuls, Leer­stand von Seit der Stadt akti­ver anzu­ge­hen. Wir sind daher froh, dass es nun in der Stadt­ver­wal­tung das Refe­rat für bezahl­ba­res Woh­nen gibt, das sich der Sache ange­nom­men hat. Nur die Stadt kann die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer aus­fin­dig machen und recht­li­che Schrit­te ein­lei­ten. Daher been­den wir unse­re Leer­stands­ak­ti­on, freu­en uns aber wei­ter­hin über Ihre Mei­nung und Infor­ma­tio­nen zur Woh­nungs­si­tua­ti­on im Stüh­lin­ger und in der gan­zen Stadt.
Wir bedan­ken uns ganz herz­lich bei allen Tip­ge­be­rIn­nen und Mit­wir­ken­den!

Stühlinger Magazin 2–2019 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 2–2019 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger ver­teilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter ande­rem:

  • Titel­ge­schich­te: Bun­te Viel­falt im Gemein­de­rat:
    Wie geht es wei­ter in der Frei­bur­ger Kom­mu­nal­po­li­tik?
  • Audio­gui­de — Hör­spa­zier­gang mit 13 Sta­tio­nen
  • CO2-Beprei­sung jetzt

Ca. 1 Monat nach der Print­aus­ga­be ist die Aus­ga­be hier online ver­füg­bar.

CO2-Bepreisung jetzt!

Wie ent­schei­det man, was gut für die Umwelt ist?. Dies ist eine kniff­li­ge Fra­ge, denn was ist eigent­lich bes­ser, ein Ein­kaufs­beu­tel aus Plas­tik oder aus Baum­wol­le? Um die­se und wei­te­re Fra­gen zu beant­wor­ten, haben wir ein Wochen­end­se­mi­nar orga­ni­siert.
Unse­re Erkennt­nis­se sind:
  • Umwelt­ver­schmut­zung muss einen Preis bekom­men. Dadurch wer­den umwelt­freund­li­che Pro­duk­te auto­ma­tisch güns­ti­ger als umwelt­schäd­li­che Pro­duk­te. Damit kann jeder von uns durch sei­ne Kauf­ent­schei­dung etwas für die Umwelt tun.
  • Umwelt­ver­schmut­zung hat defi­ni­tiv einen Preis. Man muss z.B. nur zusam­men­rech­nen was es kos­tet, wenn durch die ver­mehrt auf­tre­ten­den Stark­re­gen eine Ort­schaft über­spült wird. Die Betrof­fe­nen lei­den und die Kos­ten tra­gen wir alle.
  • Psy­cho­lo­gie ist ent­schei­dend: Wer z.B. pen­deln muss, tut dies nicht als Spaß und kann es meist auch nicht ändern. Sein Auto hat ihn viel Geld gekos­tet und es ist von der Öko­bi­lanz her sinn­voll, dass man es mög­lichst lan­ge nutzt.

Wir unter­stüt­zen daher mit aller Kraft eine natio­na­le CO2-Beprei­sung mit Umla­ge. Wir haben kei­ne Zeit mehr für jah­re­lan­ges Dis­ku­tie­ren, son­dern müs­sen han­deln. Unser Ansatz ist daher:

  • CO2-Aus­stoß bekommt direkt einen Preis, den der Ver­brau­cher bewusst erst ein­mal sofort zah­len muss. Dadurch wer­den umwelt­schäd­li­che Pro­duk­te teu­rer und damit weni­ger attrak­tiv. Zudem wer­den die Fir­men sofort alles dar­an set­zen, umwelt­freund­li­cher zu pro­du­zie­ren, damit sie güns­tig anbie­ten kön­nen und wir wei­ter­hin ihre Pro­duk­te kau­fen.
  • Die Ein­nah­men aus dem CO2-Preis gehen zum Groß­teil wie­der direkt an die Bür­ge­rIn­nen. Jede Per­son, egal wel­chen Alters, bekommt einen fes­ten Betrag zurück­er­stat­tet. Wer umwelt­freund­li­che Pro­duk­te gekauft hat, wird so teil­wei­se noch belohnt, denn die Höhe ist so aus­ge­rich­tet, dass man den durch­schnitt­li­chen CO2-Preis für den Sprit zum Pen­deln wie­der­be­kommt. Wer ein Auto für die gan­ze Fami­lie hat, macht dadurch Gewinn, Pend­ler haben kei­nen Ver­lust aber wer meh­re­re Autos hat, oder eines, das mehr als der Durch­schnitt an CO2 aus­stößt, hin­ge­gen schon. Umwelt­freund­li­ches Ver­hal­ten wird damit belohnt.
  • Ein Teil der Ein­nah­men gehen in einen Umwelt­tech­nik­fonds. Die­ser finan­ziert Umwelt­tech­no­lo­gi­en. So ist z.B. Elek­tro­ly­se von Was­ser (Auf­spal­tung des Was­sers in Was­ser­stoff und Sauer­stoff) eine gute Metho­de, um Ener­gie aus Wind und Son­ne zu spei­chern. Es braucht aber erst ein­mal ein gro­ßes Netz von Was­ser­stoff­tank­stel­len, um den Was­ser­stoff danach auch wie­der nut­zen zu kön­nen. Sol­che Kos­ten kann nur der Staat tra­gen, nicht ein­zel­ne Unter­neh­men. Daher über­nimmt das der Fonds.
  • Wir ste­hen zum Zer­ti­fi­ka­te­han­del und wol­len ihn ver­bes­sern und suk­zes­si­ve euro­pa­weit auf vie­le Berei­che aus­deh­nen. Dies braucht jedoch Zeit. Daher wol­len wir eine natio­na­le CO2-Beprei­sung jetzt – noch die­ses Jahr. Daher hat die Frei­bur­ger SPD am 4. Juli beschlos­sen, dass wir die Fort­be­stand der gro­ßen Koali­ti­on dar­an fest­ma­chen, ob wir mit der CDU/CSU eine CO2-Beprei­sung hin­be­kom­men oder nicht. Die­se natio­na­le Lösung kann jeder­zeit ersetzt wer­den, wenn es eine euro­pa­wei­te Lösung gibt.

Wählen Sie bei der Europawahl!

Trotz oder wegen der zuge­pflas­ter­ten Later­nen­mas­ten, geht der Euro­pa­wahl­kampf etwas unter. Dabei ist das die Wahl, die für jeden Ein­zel­nen mehr direk­te Aus­wir­kun­gen hat, als eine Bun­des­tags­wahl.
Doch wen kön­nen und wol­len Sie wäh­len? Wir kön­nen dazu die­se bei­den Sei­te emp­feh­len:

Die SPD hat zudem ein attrak­ti­ves Euro­pa­wahl­pro­gramm, bei dem Sie mit unse­ren Kan­di­da­tin­nen in Kon­takt kom­men kön­nen. Los geht es bereits heu­te Abend: