Warum der Eschholzpark umgestaltet werden soll

Alle Details zu unse­rem Gestal­tungs­kon­zept fin­den Sie auf die­ser Sei­te.

Wagen wir eine Som­mer­vor­her­sa­ge: An lau­en Näch­ten wer­den die Innen­stadt, der See­park, aber auch klei­ne­re Plät­ze in den Stadt­tei­len wie der Leder­le­platz bis tief in die Nacht gut besucht sein. Es wird laut gere­det, gesun­gen und Musik gehört. Anwoh­ner wer­den sich über Lärm beschwe­ren, es wird wild uri­niert und es wird Müll geben. Dar­über wird in der Stadt gespro­chen wer­den und die Pres­se greift es auf. Das geht bis zum Herbst, danach ver­schwin­det das The­ma wie­der aus der Öffent­lich­keit – bis zum nächs­ten Sommer.

Karte unseres Gestaltungkonzepts
Kar­te unse­res Gestaltungkonzepts

Dies war schon seit Jah­ren so, und durch das Nichts­tun haben die Anwoh­ner das Nach­se­hen. Unser Anlie­gen ist, die Situa­ti­on zu ver­bes­sern, und das geht nur indem man etwas tut. Der Som­mer ist für alle da, aber nicht für alle Bevöl­ke­rungs­grup­pen gibt es aus­rei­chend Flä­chen. Für jun­ge Leu­te sind schon vor Coro­na Mög­lich­kei­ten zum Fei­ern durch die Schlie­ßung von Clubs weg­ge­fal­len. Coro­na führt dazu, dass man sich unkom­pli­ziert am bes­ten in Frei­en trifft. Die Stadt braucht daher Frei­flä­chen, die auch von jun­gen Leu­ten genutzt wer­den kön­nen. Je weni­ger es davon gibt, umso mehr bün­delt sich alles auf den bekann­ten Hot­spots bis hin zu klei­nen Plät­zen in den Stadt­tei­len, die fürs Fei­ern denk­bar unge­eig­net sind. Unser Ansatz ist, die Situa­ti­on zu ver­bes­sern, indem wir eine vor­han­de­ne Flä­che anbie­ten und so die bis­her betrof­fe­nen Anwoh­ner ent­las­ten.

wei­ter­le­sen War­um der Eschholz­park umge­stal­tet wer­den soll

Stühlinger Magazin 1–2022 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 1–2022 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger verteilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter anderem:

  • Titel­ge­schich­te: Cor­nern im Eschholz­park — Der Eschholz­park als Kom­pro­miss zwi­schen Anwoh­nern und Nachtschwärmer*innen
  • Nah­ver­sor­gung im Stüh­lin­ger — Bas­sir For­mo­ly eröff­net sei­nen zwei­ten Nach­bar­schafts­markt im Stühlinger
  • Miss­brauch von Kin­dern — „Gewalt­frei­es Auf­wach­sen muss das Ziel sein“

Stellungnahme des geschäftsführenden Vorstands des SPD Ortsvereins Stühlinger zum Ukrainekrieg und zur Lage der Partei

Lie­be Ortsvereinsmitglieder,

Farben vom Kornfeld
Blau­gel­be Land­schaft (Quel­le: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flag_colors.jpg)

es ist in der aktu­el­len Situa­ti­on schwer, nicht emo­tio­nal zu reagie­ren. Aber das ist gut so, denn es geht um unse­re Emo­tio­nen als Men­schen – um Mensch­lich­keit. Einem ande­ren Staat die Daseins­be­rech­ti­gung abzu­spre­chen ist genau­so absurd, wie das einem Men­schen gegen­über zu tun. Und Men­schen ster­ben jetzt für die­ses Vorgehen.

Wir begrü­ßen die Sank­ti­ons­maß­nah­men der EU und der Bun­des­re­gie­rung gegen­über Russ­land. Aktu­ell sind mehr als 40 % unse­rer Erd­gas­im­por­te aus Russ­land und wir kau­fen Russ­land jeden Tag für ca. 20 Mio. € Gas ab. Russ­land gibt mehr als ein Vier­tel sei­nes Staats­haus­halts für das Mili­tär aus — mehr als für Sozi­al­leis­tun­gen. (Zum Ver­gleich: 2021 gab Deutsch­land ca. 11 % des Staats­haus­halts für das Mili­tär aus.) Mit dem Geld der Gas- und Ölein­nah­men finan­ziert Russ­land nicht nur den Angriff auf die Ukrai­ne, son­dern bedroht auch uns und unse­re Partnerländer.

Wir kön­nen es nicht mit unse­ren Grund­wer­ten ver­ein­ba­ren, Russ­land wei­ter­hin Gas abzu­kau­fen, auch wenn wir uns dadurch viel­leicht ab Herbst ein­schrän­ken müs­sen. Wir haben wenigs­tens eine Woh­nung wäh­rend Ande­ren die­se zer­bombt wird. Soli­da­ri­tät bedeu­tet Mit­ge­fühl aber auch, dass man per­sön­li­che Ein­schrän­kun­gen akzeptiert.

Wir haben uns seit Jah­ren für Kli­ma­po­li­tik enga­giert, lokal, als auch natio­nal. Der Krieg ändert nichts an der Lage des Pla­ne­ten. Er zeigt jedoch deut­lich, wel­che Aus­wir­kun­gen das Fest­hal­ten an fos­si­ler Ener­gie hat. Es muss daher ein Ruck durch unser Land gehen, die erneu­er­ba­ren Ener­gien voll zu nut­zen. Vom Schloss­berg aus sieht man das Poten­ti­al, das wir an Dach­flä­che allein in Frei­burg haben. Argu­men­te, Pho­to­vol­ta­ik und Wind­kraft aus ästhe­ti­schen Grün­den nicht zu nut­zen, kön­nen ange­sichts der nun sicht­ba­ren Alter­na­ti­ven nicht mehr zäh­len. Wir set­zen uns daher dafür ein, nicht am Koh­le­aus­stieg zu rüt­teln, son­dern ihn ener­gisch zu umzusetzen.

Jedes Jahr geden­ken wir auf dem Hild­a­spiel­platz Kin­dern, die im Krieg von Bom­ben getrof­fen wur­den. In unse­ren Anspra­chen haben wir immer betont, dass wir Waf­fen­ex­por­te an Dritt­län­der ableh­nen, denn nie­mand weiß wann sie wo und wie ein­ge­setzt wer­den und es wer­den immer auch Kin­der betrof­fen sein. Jedoch muss jeder Mensch auch eine Chan­ce haben, das Leben und die Gesund­heit sei­ner Fami­lie ver­tei­di­gen zu kön­nen. Die bit­te­re Rea­li­tät ist, dass man sich mit einem Taschen­mes­ser nicht gegen ein Gewehr ver­tei­di­gen kann. Wir hät­ten nie gedacht, die­sen Satz ein­mal zu sagen:
„Wir fin­den es rich­tig, die Ukrai­ne mit Waf­fen zu unterstützen.“
Die­se Sache macht uns sehr trau­rig und es fällt uns schwer, sie zu realisieren.

Als SPD müs­sen wir uns damit aus­ein­an­der­set­zen, dass eini­ge unse­rer Par­tei­mit­glie­der wie Ger­hard Schrö­der solch eine Nähe zu Russ­land auf­ge­baut haben, ohne ihr Han­deln und die Gefah­ren zu reflek­tie­ren. Wir wer­den eine inner­par­tei­li­che, kon­struk­ti­ve Dis­kus­si­on dazu ansto­ßen. Kon­struk­tiv heißt, nicht den Aus­schluss ein­zel­ner Per­so­nen zu for­dern, son­dern zu schau­en, wie wir in Zukunft einen gebo­ten Abstand zur Poli­tik auto­kra­ti­scher Staa­ten ein­hal­ten und zu ana­ly­sie­ren, wie es zur aktu­el­len Situa­ti­on kom­men konn­te. Die SPD braucht offen­sicht­lich neue Regeln, die eine zu gro­ße Nähe zu offen­sicht­lich auto­kra­tisch regier­ten Staa­ten, in Zukunft verhindern.

Uwe, Fran­zis­ka, Ste­ve, Jür­gen und Hans-Christoph

Soll ich mich wirklich ein drittes Mal impfen lassen?

Dr. Philipp Kolb
Dr. Phil­ipp Kolb (36) ist Viro­lo­ge an der Uni­kli­nik Freiburg.

Es ist zum Ver­zwei­feln. Nach vier Wel­len herrscht immer noch Skep­sis was die Imp­fun­gen angeht. Dabei ist die Wirk­sam­keit abso­lut ein­deu­tig. Bis zu 100-fach höhe­re Inzi­denz bei Unge­impf­ten und unter den an COVID-19 Erkrank­ten oder Gestor­be­nen stel­len die Unge­impf­ten die abso­lu­te Mehr­heit. Die Kran­ken­häu­ser äch­zen. Wie man es dreht und wen­det, die Imp­fung ist der ein­zi­ge Weg die Pan­de­mie zu beherr­schen und Deutsch­land geht ihn nicht kon­se­quent. Weder viel teu­res Tes­ten noch die Her­denim­mu­ni­tät wer­den uns lang­fris­tig ret­ten. Wer das glaubt, baut Luft­schlös­ser. Man kann nach fast zwei Jah­ren Pan­de­mie und einem Jahr Erfah­rung mit den mil­li­ar­den­fach ver­ab­reich­ten Impf­stof­fen nicht mehr mit Unge­wiss­heit oder feh­len­den Daten argu­men­tie­ren. wei­ter­le­sen Soll ich mich wirk­lich ein drit­tes Mal imp­fen las­sen?

Interview mit der Bundestagskandidatin Julia Söhne

Stüh­lin­ger MAGAZIN: Sie kan­di­die­ren für die SPD im Wahl­kreis 281 für den Bun­des­tag, haben sich aber nicht um einen siche­ren Lis­ten­platz der baden-würt­tem­ber­gi­schen SPD bewor­ben und daher auch nicht bekom­men. Jetzt haben Sie nur eine Mög­lich­keit, dem nächs­ten Bun­des­tag anzu­ge­hö­ren: Sie müs­sen das Direkt­man­dat im Wahl­kreis gewin­nen, zu dem neben Frei­burg noch zehn Umland­ge­mein­den gehören.

Julia Söh­ne: Ein Direkt­man­dat kann ich nur gewin­nen, wenn ich die Men­schen vor Ort von mei­ner Per­son über­zeu­ge. Das ist ein Weg, der Ent­frem­dung zwi­schen Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­kern sowie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ent­ge­gen­zu­wir­ken. Bei der Kom­mu­nal­wahl 2014 und 2019 habe ich jeden­falls gezeigt, dass ich als jun­ge Kan­di­da­tin sehr gute Ergeb­nis­se erzie­len kann. 2019 habe ich das fünf­bes­te Ergeb­nis aller 48 Gemein­de­rä­tin­nen und –räte erreicht.

Stüh­lin­ger MAGAZIN: In der Tat haben Sie schon in der Poli­tik sehr früh Ver­ant­wor­tung über­nom­men. Mit 25 Jah­ren haben Sie das Frak­ti­ons­bünd­nis zwi­schen SPD und Kul­tur­lis­te aus­ge­han­delt und wur­den dann Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Gemein­de­rats­frak­ti­on SPD/Kulturliste. Offen­sicht­lich haben Sie sich schon sehr früh poli­tisch engagiert?

wei­ter­le­sen Inter­view mit der Bun­des­tags­kan­di­da­tin Julia Söh­ne

Stühlinger Magazin 3–2021 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 3–2021 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger verteilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter anderem:

  • Titel­ge­schich­te: Gesund­heits­po­li­tik — Respekt und Pflege
  • Bäcke­rei und Café Plat­zer fei­ert 25. Geburtstag
  • Car­sha­ring im Stühlinger

Warum Sie die SPD nicht wählen sollten

Wie vor jeder Wahl sagt Ihnen jede Par­tei, war­um Sie gera­de die­se wäh­len sol­len. Gähn!
Um zu wis­sen, was man wirk­lich will, soll­te man sich von Zeit zu Zeit fra­gen was man nicht will. Also war­um soll­ten Sie die SPD nicht wäh­len? Dafür gibt es vie­le Grün­de, zum Bei­spiel: wei­ter­le­sen War­um Sie die SPD nicht wäh­len soll­ten

Stühlinger Magazin 2–2021 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 2–2021 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger verteilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter anderem:

  • Titel­ge­schich­te: Kunst im Stüh­lin­ger — über die Groß­skulp­tur „Die Spur“
  • Ver­kehrs­si­tua­ti­on Lehe­ner Straße
  • Por­trät der Dop­pel­spit­ze des VdK Frei­burg West

Technologie für alle!

Das ich hier ein­mal auf einen SPIE­GEL-Arti­kel ver­lin­ke, der zig Miss­stän­de in der Umwelt­po­li­tik auf­lis­tet, hät­te ich mir zu Beginn er Gro­Ko nicht vor­stel­len kön­nen. In den Dis­kus­sio­nen unter den Genos­sIn­nen, ob wir noch mal in eine Gro­Ko gehen oder nicht, hat dass The­ma eine gro­ße Rol­le gespielt, denn nur in der Regie­rung kann man Din­ge vor­an­brin­gen, aber mit der CDU haben wir uns offen­sicht­lich einen Klotz ans Bein gebun­den. Und das kann man wört­lich neh­men — ein Klotz hat kei­ne eige­nen Ideen und bewegt sich nicht von allein. Ich neh­me hier nur die Punk­te Num­mer 25 — 27 aus dem Arti­kel um zu zei­gen, mit wie wenig man rich­tig viel errei­chen kann, wenn man es nur poli­tisch will und offen für Neu­es ist.

wei­ter­le­sen Tech­no­lo­gie für alle!