Technologie für alle!

Das ich hier ein­mal auf einen SPIE­GEL-Arti­kel ver­lin­ke, der zig Miss­stän­de in der Umwelt­po­li­tik auf­lis­tet, hät­te ich mir zu Beginn er Gro­Ko nicht vor­stel­len kön­nen. In den Dis­kus­sio­nen unter den Genos­sIn­nen, ob wir noch mal in eine Gro­Ko gehen oder nicht, hat dass The­ma eine gro­ße Rol­le gespielt, denn nur in der Regie­rung kann man Din­ge vor­an­brin­gen, aber mit der CDU haben wir uns offen­sicht­lich einen Klotz ans Bein gebun­den. Und das kann man wört­lich neh­men — ein Klotz hat kei­ne eige­nen Ideen und bewegt sich nicht von allein. Ich neh­me hier nur die Punk­te Num­mer 25 — 27 aus dem Arti­kel um zu zei­gen, mit wie wenig man rich­tig viel errei­chen kann, wenn man es nur poli­tisch will und offen für Neu­es ist.

wei­ter­le­sen Tech­no­lo­gie für alle!

CO2-Preis – sozial und gerecht

Sie haben viel­leicht gemerkt, dass an der Tank­stel­le die Prei­se höher sind als letz­tes Jahr. Das liegt nur zum Teil am höhe­ren Ölpreis, zum ande­ren Teil am neu­en CO2-Preis, der ca. 7 bis 8 Cent pro Liter ausmacht.
Man könn­te nun sar­kas­tisch mei­nen „Dan­ke SPD für eine Preis­er­hö­hung!“ aber es muss hei­ßen „Dan­ke SPD für ech­ten und fai­ren Kli­ma­schutz!“ Dafür gibt es zwei Gründe:

1. Der CO2-Preis ist uni­ver­sal wirk­sam. So ist in den Medi­en oft von der Gas­pipe­line Nord­stream 2 die Rede. Die Mei­nun­gen, ob man die­se braucht, sind geteilt. Wich­tig ist allein, dass auch die Ver­bren­nung von Erd­gas CO2 frei­setzt. Dies erzeugt ganz rea­len Scha­den für uns alle. So waren die ver­trock­ne­ten Bäu­me letz­ten Früh­ling im Schwarz­wald bedrü­ckend. Das Kli­ma ändert sich bereits. Am Bei­spiel des Wal­des heißt das, dass nicht nur die Natur lei­det, son­dern die Forst­be­trie­be haben Aus­fäl­le bei der Holz­ern­te, Kos­ten ent­ste­hen für Bewäs­se­rung und für die Bekämp­fung von Schäd­lin­gen, die es bei kran­ken Bäu­men leicht haben. Bis­her haben wir das alle allein mit unse­ren Steu­ern bezahlt. Doch ist das fair und gerecht?

wei­ter­le­sen CO2-Preis – sozi­al und gerecht

Corona-Konsens versus Klimadebatte — die Rolle der Wissenschaft

Gast­kom­men­tar von Dr. Man­fred Voh­rer:

Unter dem Ein­druck der exis­ten­zi­el­len Gefähr­dung durch die Coro­na Pan­de­mie schmel­zen par­tei­po­li­ti­sche Unter­schie­de zusam­men und zur Ver­hin­de­rung eines expo­nen­ti­el­len Wachs­tums der Infi­zier­ten-Zahl beginnt die Poli­tik, sehr genau auf den Rat der Wis­sen­schaft zu hören. Bei nahe­zu allen regie­rungs­amt­li­chen Ver­laut­ba­run­gen sit­zen die Viro­lo­gen an der Sei­te der poli­ti­schen Ent­schei­der, um die Rich­tig­keit und Ange­mes­sen­heit der jewei­li­gen ange­kün­dig­ten Maß­nah­me zu unter­mau­ern. Neben der Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel ist es der Prä­si­dent des Robert Koch Insti­tuts, Pro­fes­sor Dr. Lothar H. Wie­ler, der — weit­ge­hend im Kon­sens mit vie­len ande­ren qua­li­fi­zier­ten Viro­lo­gen die poli­ti­schen Ent­schei­der Tag für Tag berät. Und ganz Deutsch­land fin­det dies letzt­lich rich­tig, denn abge­se­hen von Nuan­cen, die sich in der föde­ra­len Dif­fe­ren­ziert­heit der Aus­ge­stal­tung der Maß­nah­men nie­der­schla­gen, besteht Kon­sens über die Not­wen­dig­keit, der Aus­brei­tung des gefähr­li­chen Virus mit größ­ter Ent­schie­den­heit ent­ge­gen­zu­ge­tre­ten. Dass dabei für einen noch unbe­stimm­ba­ren Zeit­raum zen­tra­le Frei­heits­rech­te mas­siv ein­ge­schränkt, Wirt­schaft und Gesell­schaft zu bis­lang unvor­stell­ba­ren Kos­ten in ein par­ti­el­les Koma gelegt wer­den, wird auf Anra­ten der Wis­sen­schaft zur Errei­chung des Über­le­bens über Par­tei­gren­zen hin­weg in Kauf genom­men – und das ist gut so. wei­ter­le­sen Coro­na-Kon­sens ver­sus Kli­ma­de­bat­te — die Rol­le der Wis­sen­schaft