Erste Ausgabe des Stühlinger Magazins 2024 erschienen

Noch im März ist die ers­te Aus­ga­be des Stüh­lin­ger Maga­zins im Jahr 2024 erschie­nen. Zum aller­größ­ten Teil ist es bereits in den Brief­käs­ten des Stadt­teils gelan­det. Tit­tel­the­ma sind die Stüh­lin­ger SPD-Kan­di­da­ten für die Kom­mu­nal­wahl im Juni. Unse­re fünf Kandidat:innen im Esch­holz­park, der eines von unse­ren 10 The­men für die Kom­mu­nal­wahl ist. Wir möch­ten den Park als attrak­ti­ve und Frei­flä­che und als sozia­len Treff­punkt gestal­ten. Auß­ser­dem stel­len die fünf Kandidat:innen sich und ihre Zie­le vor und erzäh­len uns, war­um sie sich für die Wahl auf­ge­stellt haben.

Wei­te­re The­men der Aus­ga­be sind u.a.

Viel Freu­de beim Lesen!

Stühlinger Magazin 4–2022 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 4–2022 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger ver­teilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter ande­rem:

  • Titel­ge­schich­te: Jugend­be­ra­tung - der Jugend­be­ra­tung e.V. ist breit dif­fe­ren­zier­ter Betrieb
  • Tarif­ver­hand­lun­gen Uni­kli­ni­ka – Ohne deut­li­che Annä­he­rung gibt es Streik
  • Kir­chen im Stüh­lin­ger – Offe­ne Kir­che Herz-Jesu im Stüh­lin­ger

Stühlinger Magazin 1–2022 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 1–2022 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger ver­teilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter ande­rem:

  • Titel­ge­schich­te: Cor­nern im Esch­holz­park – Der Esch­holz­park als Kom­pro­miss zwi­schen Anwoh­nern und Nachtschwärmer*innen
  • Nah­ver­sor­gung im Stüh­lin­ger – Bas­sir For­mo­ly eröff­net sei­nen zwei­ten Nach­bar­schafts­markt im Stüh­lin­ger
  • Miss­brauch von Kin­dern – „Gewalt­frei­es Auf­wach­sen muss das Ziel sein“

Joshua Lorenz und Franziska Ehmer sind die neue Doppelspitze der Stühlinger SPD

Joshua Lorenz und Fran­zis­ka Ehmer sind die neue Dop­pel­spit­ze der Stüh­lin­ger SPD
Ricky Zinn und Johan­nes Thie­rer sind die neu­en Stell­ver­tre­ter

Auf der Jahres­hauptversamml­ung der Stüh­lin­ger SPD Ende März wur­de eine neue Dop­pel­spit­ze als Vor­sit­zen­de gewählt:
Fran­zis­ka Ehmer und Joshua Lorenz. Vor­gän­ger Uwe Stöhr kan­di­dier­te nicht mehr, weil er grund­sätz­lich für höchs­tens zwei Amts­zei­ten ist, damit nach­wach­sen­de Kräf­te auch eine Chan­ce bekom­men. Sei­ne Co-Vor­sit­zen­de Urs­zu­la Abdul­laev trat wegen fami­liä­rer Belas­tun­gen nicht mehr an. Bei­de gehö­ren aber wei­ter­hin dem Vor­stand als Beisitzer*in an und ehr­ten aber als letz­te Amts­hand­lung noch lang­jäh­ri­ge Par­tei­mit­glie­der.

Die neue Dop­pel­spit­ze der Stüh­lin­ger SPD: Der Leh­rer Joshua Lorenz (32) und die Juda­is­tin Fran­zis­ka Ehmer (29)

Bei sei­ner Bewer­bungs­re­de für den Co-Vor­sitz zeig­te sich Joshua Lorenz über­zeugt, dass man 2022 wie­der über­wie­gend Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen durch­füh­ren wer­de. Dann habe man auch mehr Mög­lich­kei­ten, Men­schen zu poli­ti­scher Mit­ar­beit zu moti­vie­ren. Er möch­te die Struk­tur, die durch eine gute Mischung aus Jung und Alt, viel­fäl­ti­gen beruf­li­chen Hin­ter­grün­den mit ver­schie­de­nen Exper­ti­sen nut­zen, die Team- und Pro­jekt­ar­beit im Orts­ver­ein wei­ter zu ver­bes­sern. Wei­ter­hin möch­te er die Zusam­men­ar­beit zur SPD-Gemein­de­rats­frak­ti­on inten­si­vie­ren. Nur gemein­sam sei es mög­lich gute Ver­än­de­run­gen zu erzie­len. In der Stadt­teil­po­li­tik sieht er Schwer­punk­te in der kri­ti­schen Beglei­tung des Milieu­schut­zes im Stüh­lin­ger sowie der Bebau­ung Stüh­lin­ger West und die Opti­mie­rung der Rad­we­ge durch den Stadt­teil. „Schließ­lich liegt mir die Über­win­dung des Flug­plat­zes am Her­zen“, beton­te Lorenz. Ent­spre­chen­de Aktio­nen habe der Orts­ver­ein wegen der Dis­kus­si­on um das Die­ten­bach­ge­län­de zurück­ge­stellt. „Jetzt ist aber die Zeit reif, das The­ma wie­der auf­zu­grei­fen!“, for­der­te Lorenz, der den SPD Orts­ver­ein Stüh­lin­ger nach erfolg­rei­cher Wahl gemein­sam mit Fran­zis­ka Ehmer führt.

Neue Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de sind Ricky Zinn und Johan­nes Thie­rer.

Bestä­tigt in ihrem Amt wur­den die Kas­sie­rer Ste­fan Dür­ren­feld und Jür­gen Kieß­ling, der auch für die Kom­mu­ni­ka­ti­on im Orts­ver­ein ver­ant­wort­lich zeich­net.
Schrift­füh­rer ist wei­ter­hin Hans-Chris­toph Stork, der in die­ser Amts­pe­ri­ode durch die Schrift­füh­re­rin Gra­zi­el­la Lab­ar­ti­no unter­stützt wird.

Zu Bei­sit­ze­rin­nen und Bei­sit­zer wur­den gewählt:
Kat­rin Distler, Vere­na Grunin­ger, Theo Sieg, Ulri­ke Stein (alle wie bis­her), Urs­zu­la Abdul­laev, Rei­ner Elgetz, Kai Pahn­ke, Uwe Stöhr und Ste­ve Wolff-Vor­beck (für Hart­mut Deter­mey­er, Ursu­la Enderlein, Vivia­ne Sigg, Joshua Lorenz und Tina Quat­ha­mer).

Die Jubi­la­re der Stüh­lin­ger SPD auf der Jah­res­haupt­ver­samm­lung 2022 (v.l.n.r.) mit der schei­den­den Co-Vor­sit­zen­den Urs­zu­la Abdul­laev, Susan­ne Pos­ter (25 Jah­re), Horst Baas­ke (40 Jah­re), Tho­mas Manz (40 Jah­re), Son­ja Stei­ert (10 Jah­re), Ben­ny Reif (25 Jah­re), Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Gabi Rolland, Uwe Stöhr (10 Jah­re) und Hans-Chris­toph Stork (40 Jah­re). Nicht auf dem Bild Vivia­ne Sigg (10 Jah­re).

Ein­stim­mig ange­nom­men wur­de ein Antrag an die Kreis­mit­glie­der­ver­samm­lung der Frei­bur­ger SPD, dass sie das Pro­jekt Ein­rich­tung eines Treffs im Esch­holz­park für jun­ge Men­schen unter­stüt­zen soll.

Interview mit der Bundestagskandidatin Julia Söhne

Stüh­lin­ger MAGAZIN: Sie kan­di­die­ren für die SPD im Wahl­kreis 281 für den Bun­des­tag, haben sich aber nicht um einen siche­ren Lis­ten­platz der baden-würt­tem­ber­gi­schen SPD bewor­ben und daher auch nicht bekom­men. Jetzt haben Sie nur eine Mög­lich­keit, dem nächs­ten Bun­des­tag anzu­ge­hö­ren: Sie müs­sen das Direkt­man­dat im Wahl­kreis gewin­nen, zu dem neben Frei­burg noch zehn Umland­ge­mein­den gehö­ren.

Julia Söh­ne: Ein Direkt­man­dat kann ich nur gewin­nen, wenn ich die Men­schen vor Ort von mei­ner Per­son über­zeu­ge. Das ist ein Weg, der Ent­frem­dung zwi­schen Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­kern sowie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ent­ge­gen­zu­wir­ken. Bei der Kom­mu­nal­wahl 2014 und 2019 habe ich jeden­falls gezeigt, dass ich als jun­ge Kan­di­da­tin sehr gute Ergeb­nis­se erzie­len kann. 2019 habe ich das fünf­bes­te Ergeb­nis aller 48 Gemein­de­rä­tin­nen und –räte erreicht.

Stüh­lin­ger MAGAZIN: In der Tat haben Sie schon in der Poli­tik sehr früh Ver­ant­wor­tung über­nom­men. Mit 25 Jah­ren haben Sie das Frak­ti­ons­bünd­nis zwi­schen SPD und Kul­tur­lis­te aus­ge­han­delt und wur­den dann Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Gemein­de­rats­frak­ti­on SPD/Kulturliste. Offen­sicht­lich haben Sie sich schon sehr früh poli­tisch enga­giert?

wei­ter­le­sen Inter­view mit der Bun­des­tags­kan­di­da­tin Julia Söh­ne

Sommerseminar 2019 der SPD Stühlinger

 22./23. Juni 2019, Stu­di­en­haus Wies­neck

Thema

Das Som­mer­se­mi­nar beschäf­tigt sich am Sams­tag mit Umwelt- und Ver­kehrs­po­li­tik. Wir möch­ten zusam­men mit Euch und den Refe­ren­ten fol­gen­de Fra­gen beant­wor­ten:

  • Wie bestimmt man was gut für die Umwelt ist?
  • Was ist der öko­lo­gi­sche Fuß­ab­druck, was eine Öko­bi­lanz und wie bedeu­tet das für das eige­ne Han­deln?
  • Wel­che Aus­wir­kun­gen hat Umwelt­schutz auf die Wirt­schaft?
  • Mit wel­chen poli­ti­schen Instru­men­ten kann man Umwelt­schutz for­cie­ren?
  • Was ist eine CO2-Steu­er und was ein Emis­si­ons­zer­ti­fi­kat?
  • Was sind die Gegen­ar­gu­men­te für staat­li­che Ein­grif­fe in die Wirt­schaft für mehr Umwelt­schutz?

Zeitplan

Samstag, 22. Juni

ab 9:00 Uhr Begrü­ßung durch die Vor­sit­zen­den des SPD-Orts­ver­eins Stüh­lin­ger Urs­zu­la Piech­o­ta und Uwe Stöhr

9:30 Uhr Ein­lei­tung­vor­trag: „Wie bestimmt man, was gut für die Umwelt ist?“
Refe­rent: Uwe Stöhr

10:00 Uhr Kaf­fee­pau­se

10:15 Uhr Vor­trag + Inter­ak­ti­on: „Die Pro­dukt-Öko­bi­lanz – ein viel­sei­ti­ges Umwelt­be­wer­tungs­in­stru­ment“
Refe­rent: Nils Ret­ten­mai­er, IFEU Insti­tut Hei­del­berg

12:00 Uhr Mit­tags­pau­se (Zeit fürs Mit­tag­essen, Gesprä­che, Spa­zier­gang o.Ä.)

13:30 Uhr Vor­trag + Inter­ak­ti­on, „Gibt es eine sozi­al­li­be­ra­le Umwelt­po­li­tik?“
Refe­rent: Dr. Man­fred Voh­rer, Vor­sit­zen­der des Lan­des­fach­aus­schus­ses Umwelt‑, Ener­gie- und Raum­ord­nungs­po­li­tik im FDP/DVP-Lan­des­ver­band Baden-Würt­tem­berg

15:15 Uhr Bericht aus der Pra­xis: „Ein nach­hal­ti­ges Ver­pa­ckungs­pro­dukt aus Kunst­stoff“
Refe­rent: Udo Bod­mer, Geschäfts­füh­rer der Ver­pa­ckungs­ent­wick­lungs­fir­ma Solution.B

16:45 Uhr Kaf­fee­pau­se

17:00 Uhr Vor­trag mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on: „Umwelt­schutz ist Umwelt­po­li­tik
War­um ech­ter Umwelt­schutz nur durch klu­ge Umwelt­po­li­tik mach­bar ist.
Refe­rent: Ernst Ulrich von Weiz­sä­cker, Bun­des­ta­gesab­ge­ord­ne­ter a.D.

18:00 Uhr Zeit zur frei­en Ver­fü­gung (Gesprä­che und Dis­kus­sio­nen im klei­nen Kreis, klei­ne Wan­de­rung o.Ä.)

18:30 Uhr Kamin­ge­spräch mit Ernst Ulrich von Weiz­sä­cker, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter a.D. und ehe­ma­li­ger Co-Prä­si­dent des Club of Rome

Sonntag, 23. Juni

9:00 Uhr Vor­trag + Inter­ak­ti­on: „(Wie) Funk­tio­nie­ren CO2-Steu­ern und Emis­si­ons­han­del?“
Refe­ren­tin: Bian­ca Blum, Uni­ver­si­tät Frei­burg, Wirt­schafts­po­li­tik und Ord­nungs­theo­rie

10:30 Uhr Kaf­fee­pau­se

10:45 Work­shop: Das Eine Welt Forum Frei­burg macht mit den Seminarteilnehmer*innen einen Work­shop zum The­ma öko­lo­gi­scher Fuß­ab­druck

12:15 Uhr Mit­tags­pau­se

13:00 Uhr Vor­trag: “ Anwen­dung von bio-inspi­rier­ten Tech­no­lo­gien in Indus­trie und All­tag für nach­hal­ti­ge­ren Umgang mit Res­sour­cen“
Refe­ren­ten: Olga und Tho­mas Speck, Uni­ver­si­tät Frei­burg, Funk­tio­nel­le Mor­pho­lo­gie und Bio­nik

15:00 Uhr Ver­ab­schie­dung und Ende

Die ReferentInnen

  • Nils Ret­ten­mai­er wird dar­über refe­rie­ren wie man Öko­bi­lan­zen erstellt und wel­che Aus­sa­ge die­se für das (poli­ti­sche) Han­deln haben.
    Er ist The­men­lei­ter im Bereich Bio­mas­se und Ernäh­rung am ifeu – Insti­tut für Ener­gie- und Umwelt­for­schung Hei­del­berg GmbH, das seit über 40 Jah­ren welt­weit zu allen wich­ti­gen Umwelt- und Nach­hal­tig­keits­the­men forscht und berät. Sei­ne Arbeits­schwer­punkt sind Öko­bi­lan­zen (LCA) von Bioenergie/Biokraftstoffen, bio­ba­sier­ten Pro­duk­ten, Lebens- und Fut­ter­mit­teln sowie Bio­mas­se­po­ten­zi­al­stu­di­en. Er ist Mit­glied meh­re­rer Nor­men­aus­schüs­se für Bio­raf­fi­ne­rien und bio­ba­sier­te Pro­duk­te in Deutsch­land (VDI und DIN) und auf euro­päi­scher (CEN) Ebe­ne und lei­tet seit Janu­ar 2016 den DIN-Aus­schuss NA 172–00-11 AA ‚Bio­ba­sier­te Pro­duk­te‘. Dar­über hin­aus berät er die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on (GD ENER) als Mit­glied einer Exper­ten­grup­pe für Öko­bi­lan­zen zur CO2-Abschei­dung und ‑Nut­zung.
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  • Dr. Man­fred Voh­rer wird erläu­tern, wie libe­ra­le Umwelt­po­li­tik aus­sieht und wie sie sich von ande­ren Ansät­zen unter­schei­det.
    In sei­ner lan­gen Lauf­bahn, die ihn in den Bun­des­tag und das Euro­päi­sche Par­la­ment führ­te, hat er sich in der Umwelt­po­li­tik enga­giert. So war er Bera­ter der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on – CO2 Reduk­ti­on und Emis­si­ons­han­del. Wei­ter­hin war er als geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter des Insti­tuts für Umwelt und Ent­wick­lung tätig. Aus die­sem Insti­tut ist die glo­bal-woods AG ent­stan­den, deren Vor­stands­vor­sit­zen­der er ist.
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  • Udo Bod­mer wird dar­über berich­ten, wie sich die Pra­xis dar­stellt, wenn man umwelt­freund­li­che Ver­pa­ckun­gen im Markt eta­blie­ren möch­te.
    Er ist gelern­ter Stahl­for­men­bau­er und Dipl. Ing. (FH) Kunst­stoff­tech­nik. Nach 30 Jah­ren Berufs­tä­tig­keit in allen Berei­chen der Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung mach­te er sich mit der Fir­ma solution.B im Bereich der Pro­dukt­ent­wick­lung selb­stän­dig. solu­ti­on B beglei­tet Kun­den von der Pro­dukt­ent­wick­lung über die Pla­nung und Beschaf­fung der benö­tig­ten Fer­ti­gungs­an­la­gen, außer­dem wer­den auch eige­ne Pro­duk­te ent­wi­ckelt. Eines die­ser Pro­jek­te ist die Grund­la­ge des Berichts auf dem Semi­nar.
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  • Pro­fes­sor Dr. Ernst Ulrich von Weiz­sä­cker wird zur Umwelt­po­li­tik refe­rie­ren und mit den Semi­nar­teil­neh­me­rIn­nen dis­ku­tie­ren war­um nur gute Umwelt­po­li­tik nach­hal­tig zu Umwelt­schutz führt.
    Er zählt zu den Pio­nie­ren nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens. Schon seit den frü­hen 1990er Jah­ren ent­wi­ckelt er Ideen für eine zukunfts­fä­hi­ge und res­sour­cen­scho­nen­de Wirt­schaft, die nicht nur auf gna­den­lo­sem Wett­be­werb, stän­di­gem Wachs­tum und kurz­fris­ti­gem Gewinn­stre­ben beruht. Seit 1991 ist von Weiz­sä­cker Mit­glied des Club of Rome, ein gemein­wohl­ori­en­tier­ter Zusam­men­schluss von Exper­ten unter­schied­lichs­ter Fach­rich­tun­gen aus mehr als 30 Län­dern, der sich für eine nach­hal­ti­ge Zukunft der Mensch­heit ein­setzt und dafür die gro­ßen Mega­trends stu­diert. Zwi­schen 2012 bis 2017 war er Co-Prä­si­dent des Club of Rome und seit 2018 ist er des­sen Ehren­prä­si­dent. Für sein Umwelt­enga­ge­ment wur­de von Weiz­sä­cker – stu­dier­ter Phy­si­ker und Pro­fes­sor der Bio­lo­gie – mehr­fach aus­ge­zeich­net.
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  • Bian­ca Blum wird über den Zer­ti­fi­ka­te­han­del und CO2 Steu­ern refe­rie­ren.
    Sie hat einen Mas­ter­ab­schluss in Volks­wirt­schafts­leh­re, ist wis­sen­schaft­li­che Assis­ten­tin am Lehr­stuhl für Wirt­schafts­po­li­tik und Ord­nungs­theo­rie von Prof. Neu­mär­ker an der Uni­ver­si­tät Frei­burg. Ihr Pro­mo­ti­ons­pro­jekt beschäf­tigt sich mit der För­de­rung und Durch­set­zung öko­no­mi­scher Nach­hal­tig­keit, ins­be­son­de­re mit Fra­gen zu Regu­lie­rungs­op­tio­nen und ver­hal­tens­öko­no­mi­schen und psy­cho­lo­gi­schen Aspek­ten von umwelt­re­le­van­tem Kon­sum­ver­hal­ten sowie der Akzep­tanz­for­schung poli­ti­scher Maß­nah­men. In diver­sen, inter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­jek­ten arbei­tet Sie vor allem zum The­ma der Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Ener­gie­nut­zung.
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  • Dr. Olga Speck und Prof. Dr. Tho­mas Speck wer­den über die The­men Nach­hal­tig­keit und Bio­nik refe­rie­ren und einen Ein­blick in die Anwen­dung von bio-inspi­rier­ten Tech­no­lo­gien in Indus­trie und All­tag geben. Hier­bei steht die Fra­ge im Mit­tel­punkt wie der Ein­satz von Bio­nik zu einem nach­hal­ti­ge­ren Umgang mit Res­sour­cen füh­ren kann.
    Bei­de for­schen seit Jah­ren im Bereich der Pflan­zen­bio­me­cha­nik und Bio­nik in inter­na­tio­nal renom­mier­ten Pro­jek­ten und haben einen gro­ßen Anteil an der Ent­wick­lung von bio­ni­scher Tech­no­lo­gie der letz­ten Jah­re. Sie sind u.a. zwei der zen­tra­len Figu­ren im neu­en Excel­lenz-Clus­ter „liv­MatS“ an der Uni­ver­si­tät Frei­burg“
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  • Das Eine Welt Forum Frei­burg e.V. ist ein Netz­werk von Ver­ei­nen, Initia­ti­ven und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen der Regi­on Frei­burg, die in ver­schie­de­nen Berei­chen zur För­de­rung einer nach­hal­ti­gen und glo­bal gerech­ten Ent­wick­lung tätig sind. Referent*innen wer­den den wer­den einen Work­shop lei­ten, in dem der öko­lo­gi­sche Fuß­ab­druck behan­delt wird. Dabei wer­den die Kon­sum­mus­ter der Teilnehmer*innnen unter die Lupe genom­men und so der Zusam­men­hang von Res­sour­cen­ver­brauch und Kli­ma­ge­rech­tig­keit her­aus­ge­ar­bei­tet.

Hartmut Determeyer

Nicht jammern, sondern aktiv werden!

Was treibt Dich poli­tisch an?

Jede Art von Ungleich­ge­wicht in unse­rer Gesell­schaft. Ich möch­te all den berech­tig­ten Argu­men­ten gegen mäch­ti­ge Inter­es­sen mit demo­kra­ti­schen Mit­teln Gehör ver­schaf­fen, publik machen und zur Dis­kus­si­on brin­gen. Ich wünsch­te, die­ses Mit­tel der Demo­kra­tie wür­de von Vie­len als Werk­zeug wahr­ge­nom­men und ange­wen­det. Nicht Jam­mern über die Zustän­de, son­dern aktiv wer­den!

Und was kann noch bes­ser wer­den?

Sehr Vie­les! Ich habe vie­le Ideen, um auch Frei­burg zu einem bes­se­ren Ort zu machen – das erfor­dert aber eine sorg­fäl­ti­ge Abwä­gung ver­schie­dens­ter Inter­es­sen. Ich möch­te dies auch als Auf­ruf an alle Frei­bur­ger ver­stan­den wis­sen, bes­se­re Ideen kund­zu­tun und kon­struk­tiv zu einem bes­se­ren Gemein­we­sen bei­zu­tra­gen! Nicht vor sich hin­brud­deln, son­dern die Stadt­rä­te for­dern und fra­gen!

Was macht Dir Freu­de an Kom­mu­nal­po­li­tik?

Kom­mu­nal­po­li­tik ist sehr kon­kret. Wie in der „gro­ßen“ Poli­tik müs­sen auch hier Kom­pro­mis­se mit ver­schie­dens­ten Akteu­ren gefun­den wer­den, recht­li­che und finan­zi­el­le Schran­ken beach­tet wer­den – aber der Bezug ist direk­ter.

Hart­mut Deter­mey­er
Logis­ti­ker

Verena Gruninger

Alle müssen einen Platz in Freiburg haben

Was macht für Dich den Stüh­lin­ger aus?

Der Stüh­lin­ger ist ein fas­zi­nie­ren­der Stadt­teil. Ich schät­ze es sehr, dass so vie­le Men­schen aus ver­schie­de­nen Natio­nen hier leben. Das ist geleb­ter Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus. Gleich­zei­tig hat der Stüh­lin­ger trotz dem urba­nen Flair eine hei­me­li­ge Atmo­sphä­re. Man fühlt sich manch­mal wie in einem Dorf, weil man so vie­len Bekann­ten begeg­net.

Wel­che The­men sind Dir beson­ders wich­tig?

Beson­ders am Her­zen liegt mir die sozia­le Gerech­tig­keit. Unab­hän­gig von Geschlecht, Alter, Her­kunft oder Bil­dungs­stand: jeder Mensch hat das Recht an unse­rer Gesell­schaft teil­zu­ha­ben. Gera­de die Men­schen, die es eh schon schwer im Leben hat­ten, brau­chen beson­de­re Unter­stüt­zung. Zur sozia­len Gerech­tig­keit gehört auch bezahl­ba­res Woh­nen. Immer mehr Men­schen wer­den aus der Stadt ver­drängt, weil sie sich ihr Zuhau­se nicht mehr leis­ten kön­nen. Ich set­ze mich dafür ein, dass alle Ein­woh­ner und Zuge­zo­ge­ne einen Platz in Frei­burg haben.

Wenn Du nicht gera­de aktiv Wahl­kampf betreibst, womit beschäf­tigst Du dich dann?

Ich bin glück­li­che Mut­ter von drei Kin­dern und Oma von zwei Enkel­kin­dern. Mit denen ver­su­che ich so viel Zeit wie mög­lich zu ver­brin­gen. Beruf­lich arbei­te ich seit 30 Jah­ren als Leh­re­rin an einer Schu­le für Erzie­hungs­hil­fe. Ehren­amt­lich war ich vie­le Jah­re lang in der Kir­chen­ge­mein­de und im Bür­ger­rat. Heu­te bin ich stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de im Stüh­lin­ger Quar­tiers­rat.

Vere­na Grunin­ger
Reli­gi­ons­päd­ago­gin

Gerald Lackenberger

Menschen dazu motivieren, sich aktiv einzumischen

Wel­che The­men lie­gen dir am Her­zen?

Drei The­men sind mir beson­ders wich­tig: Zum einen set­ze ich mich für gene­ra­tio­nen­ge­rech­te Quar­tie­re in Frei­burg ein. Zum ande­ren müs­sen wir Struk­tu­ren schaf­fen, damit Älte­re mög­lichst lan­ge in der eige­nen Woh­nung blei­ben kön­nen. Schließ­lich mache ich mich für kos­ten­freie Kita-Plät­ze stark.

Wie stellst Du Dir das Frei­burg der Zukunft vor?

Ich den­ke an eine leben­di­ge und bun­te Stadt, in der alle gut leben kön­nen und glück­lich sind.

Wie willst Du die Men­schen für Kom­mu­nal­po­li­tik begeis­tern?

In der Kom­mu­nal­po­li­tik wer­den Ent­schei­dun­gen getrof­fen, die die Men­schen direkt betref­fen. Ich möch­te die Frei­bur­ge­rin­nen und Frei­bur­ger dazu moti­vie­ren, sich aktiv ein­zu­mi­schen und wer­de dazu Mög­lich­kei­ten schaf­fen.

Gerald Lacken­ber­ger
Quar­tiers­ar­bei­ter