Abschluss unserer Leerstandsaktion

Eine der bekann­tes­ten Aktio­nen der SPD Stüh­lin­ger war die Erstel­lung einer Leer­stands­lis­te. Auf die­ser Web­sei­te ver­öf­fent­lich­ten wir Woh­nun­gen, die offen­sicht­lich schon seit län­ge­rer Zeit leer ste­hen. Dank dem Enga­ge­ment der Bür­ge­rIn­nen aus allen Stadt­tei­len Frei­burgs wur­de die Lis­te umfang­reich. Sie fand daher auch Beach­tung in der pres­se und bei der Stadt­ver­wal­tung und war ein rele­van­ter Bei­trag für das von OB Mar­tin Horn ange­reg­te Leer­stands­ka­tas­ter.

Unse­re Lis­te hat gezeigt, dass es Hand­lungs­be­darf gibt, aber auch dass der Leer­stand über­schau­bar ist, wenn man es in Rela­ti­on zu allen Woh­nun­gen setzt. Es zählt jedoch jede ein­zel­ne Woh­nung, die man ver­füg­bar machen kann.
Unse­re Akti­on war ein Impuls, Leer­stand von Seit der Stadt akti­ver anzu­ge­hen. Wir sind daher froh, dass es nun in der Stadt­ver­wal­tung das Refe­rat für bezahl­ba­res Woh­nen gibt, das sich der Sache ange­nom­men hat. Nur die Stadt kann die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer aus­fin­dig machen und recht­li­che Schrit­te ein­lei­ten. Daher been­den wir unse­re Leer­stands­ak­ti­on, freu­en uns aber wei­ter­hin über Ihre Mei­nung und Infor­ma­tio­nen zur Woh­nungs­si­tua­ti­on im Stüh­lin­ger und in der gan­zen Stadt.
Wir bedan­ken uns ganz herz­lich bei allen Tip­ge­be­rIn­nen und Mit­wir­ken­den!

Wohnungsnot – es kann jeden treffen!

Die letz­ten Jah­re haben wir vom Stüh­lin­ger MAGAZIN von immer mehr Fäl­len erfah­ren, bei denen Leu­te uner­war­tet eine Woh­nung brauch­ten und es nicht fas­sen konn­ten, wie schwer es ist, eine neue Woh­nung zu fin­den. Das sind Leu­te, die bereits Jah­re in Frei­burg woh­nen, hier auf­ge­wach­sen sind und arbei­ten. Es ist daher nicht über­trie­ben zu sagen, „es kann jeden tref­fen“. Die­ser Arti­kel zeigt, wie wir alle bereits betrof­fen sind.

Frei­burg ist eine der jüngs­ten Städ­te Deutsch­lands, das heißt, ein Groß­teil des Woh­nungs­be­darfs kommt durch Schü­ler, die in Zukunft eine Aus­bil­dung oder ein Stu­di­um anfan­gen und eine eige­ne Woh­nung bezie­hen wol­len. Bei der Abstim­mung dür­fen alle Frei­bur­ge­rIn­nen ab 16 Jah­ren wäh­len und alle Schü­ler und Stu­den­ten müs­sen sich bewusst sein, dass Woh­nungs­not sie dem­nächst ganz sicher tref­fen wird. Ihre Fami­li­en sind auch betrof­fen, schließ­lich ist es ein natür­li­cher Wunsch, dass die eige­nen Kin­der in der Regi­on woh­nen blei­ben kön­nen.
wei­ter­le­sen

Wohnungsnot – es kann jeden treffen!

Die letz­ten Jah­re haben wir vom Stüh­lin­ger MAGAZIN von immer mehr Fäl­len erfah­ren, bei denen Leu­te uner­war­tet eine Woh­nung brauch­ten und es nicht fas­sen konn­ten, wie schwer es ist, eine neue Woh­nung zu fin­den. Das sind Leu­te, die bereits Jah­re in Frei­burg woh­nen, hier auf­ge­wach­sen sind und arbei­ten. Es ist daher nicht über­trie­ben zu sagen, „es kann jeden tref­fen“. Die­ser Arti­kel zeigt, wie wir alle bereits betrof­fen sind.

Frei­burg ist eine der jüngs­ten Städ­te Deutsch­lands, das heißt, ein Groß­teil des Woh­nungs­be­darfs kommt durch Schü­ler, die in Zukunft eine Aus­bil­dung oder ein Stu­di­um anfan­gen und eine eige­ne Woh­nung bezie­hen wol­len. Bei der Abstim­mung dür­fen alle Frei­bur­ge­rIn­nen ab 16 Jah­ren wäh­len und alle Schü­ler und Stu­den­ten müs­sen sich bewusst sein, dass Woh­nungs­not sie dem­nächst ganz sicher tref­fen wird. Ihre Fami­li­en sind auch betrof­fen, schließ­lich ist es ein natür­li­cher Wunsch, dass die eige­nen Kin­der in der Regi­on woh­nen blei­ben kön­nen.

Jun­ge Fami­li­en sind betrof­fen, denn Nach­wuchs braucht mehr Platz. Man muss sich dann meist eine grö­ße­re Woh­nung suchen und fami­li­en­ge­rech­te Woh­nun­gen sind beson­ders schwer zu fin­den. Wir muss­ten schon mehr­fach erle­ben, dass Fami­li­en die Stadt ver­las­sen haben, weil ein­fach kei­ne Woh­nung in oder um Frei­burg zu fin­den war. Das heißt Leu­te ver­las­sen ihre Hei­mat, damit sie Fami­lie mit meh­re­ren Kin­dern haben kön­nen.

Alle Mie­ter sind betrof­fen, denn gegen eine Eigen­be­darfs­kün­di­gung kann man nichts machen. Wir haben die letz­ten Jah­re eini­ge die­ser Fäl­le mit­be­kom­men. Oft trifft es lang­jäh­ri­ge Mie­ter, die dach­ten, dass sie noch lan­ge in ihrer Woh­nung woh­nen wer­den. Ein Grund für den Anstieg sind die stark ange­stie­ge­nen Ver­kaufs­prei­se, die es lukra­tiv machen, Miet- in Eigen­tums­woh­nun­gen umzu­wan­deln. Die Prei­se stei­gen umso stär­ker, je weni­ger Ange­bot es gibt und durch das Wachs­tum der Stadt durch unse­re Kin­der steigt die Nach­fra­ge ste­tig.

Älte­re Leu­te sind betrof­fen, wenn sie eine klei­ne­re Woh­nung suchen. Die hohen Woh­nungs­prei­se füh­ren zu der para­do­xen Situa­ti­on, dass es bil­li­ger ist, allein in einer Vier­zim­mer­woh­nung zu woh­nen, wenn man einen alten Miet­ver­trag hat oder Eigen­tü­mer ist, als aktu­ell in eine Zwei­zim­mer­woh­nung umzu­zie­hen. Fami­li­en fin­den also kei­ne Vier­zim­mer­woh­nun­gen, weil die­se zum Teil von Ein­zel­nen bewohnt wer­den, die ger­ne umzie­hen wol­len, es sich aber nicht leis­ten kön­nen.

Wei­ter­hin sind alle Paa­re betrof­fen, denn im Leben gibt es lei­der auch Tren­nun­gen. In die­sem Fall steht dann eine Per­son qua­si auf der Stra­ße und die Stadt kann nicht hel­fen. Es ist bit­ter, dass Per­so­nen dadurch aus ihrem nor­ma­len Umfeld geris­sen wer­den, denn ohne Woh­nung kann man sei­ner Arbeit nicht nach­ge­hen. Es ist eine Wahr­heit, dass sich das Sozi­al­amt mitt­ler­wei­le um Betrof­fe­ne von Tren­nun­gen küm­mern muss, die mit­ten im Leben ste­hen und in Not­un­ter­künf­ten woh­nen müs­sen, die eigent­lich für Not­fäl­le wie Opfer häus­li­cher Gewalt oder Obdach­lo­se gedacht sind.

Wir alle, auch Woh­nungs­be­sit­zer, sind betrof­fen, denn wir sind dar­auf ange­wie­sen, dass unse­re Stadt lebens­wert bleibt – unser Müll abge­holt wird, die Bus­se fah­ren, wir einen Pfle­ge- oder Kin­der­gar­ten­platz fin­den. Schon jetzt kann jede zehn­te Stel­le bei der Müll­ab­fuhr nicht besetzt wer­den, weil es für die Arbei­te­rIn­nen kei­ne Woh­nun­gen gibt, von denen aus man nachts um 4 Uhr pünkt­lich zur Schicht kommt, von Bezahl­bar­keit ganz zu schwei­gen.

Vie­le Frei­bur­ge­rIn­nen muss­ten schon erfah­ren, dass Kin­der­gar­ten­plät­ze feh­len, weil wir nicht genü­gend päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te haben. Die Stadt hat also bereits einen Wohn­raum­man­gel, der nicht durch Aus­wär­ti­ge zustan­de kommt. Wir Ein­woh­ner sind betrof­fen und des­we­gen haben wir es auch in der Hand, wie und wo wir in Zukunft hier leben kön­nen.

Ist das Boot wirklich voll? — 4 Argumente für den Stadtteil Dietenbach

Der neue Stadt­teil Die­ten­bach wer­de ein Stadt­teil der Rei­chen, das Finan­zie­rungs­kon­zept sei fehl­kal­ku­liert. Das und vie­les ande­re sind Argu­men­te der Geg­ner. Aber sind die­se Aus­sa­gen rich­tig oder sind bestimm­te Ängs­te doch unbe­rech­tigt? Anhand von vier zen­tra­len Gegen­ar­gu­men­ten wol­len wir uns die­ser Fra­ge wid­men.

1. „Das wird ein Stadtteil für die Reichen aus dem Norden!“

Bau­ge­län­de des geplan­ten Stadt­teils

Ein oft gehör­tes Argu­ment der Geg­ne­rIn­nen der Bebau­ung ist der mög­li­che Zuzug vie­ler wohl­ha­ben­der Men­schen von außer­halb Frei­burgs. „Für rei­che Ham­bur­ger und Schwei­zer ist der neue Stadt­teil gut,“ heißt es dabei auf vie­len Ver­an­stal­tun­gen und Podi­ums­dis­kus­sio­nen. Die Sor­ge ist sicher­lich berech­tigt, haben wir es doch zuletzt häu­fi­ger erlebt, wie sol­che Neu­bau­ge­bie­te ent­stan­den sind, bei­spiels­wei­se am Güter­bahn­hof. Aller­dings wird das in die­sem Fall nicht pas­sie­ren. Die­ten­bach wird ein gemisch­ter Stadt­teil wer­den. Die Frei­bur­ger Stadt­bau wird in hohem Maße bau­en, Genos­sen­schaf­ten, Bau­ge­mein­schaf­ten und das Stu­die­ren­den­werk wer­den inves­tie­ren und dadurch bezahl­ba­ren Wohn­raum ent­ste­hen las­sen. Hier­durch wird ein aus Miet-, Eigen­tums – und Sozi­al­woh­nun­gen bestehen­der Stadt­teil mit neu­en Schu­len, Kitas und Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten gebaut. Es wird kei­nen zwei­ten Güter­bahn­hof geben! Nein! Es wird ein zwei­tes Rie­sel­feld ent­ste­hen!

wei­ter­le­sen

Ist das Boot wirklich voll? — 4 Argumente für den Stadtteil Dietenbach

Der neue Stadt­teil Die­ten­bach wer­de ein Stadt­teil der Rei­chen, das Finan­zie­rungs­kon­zept sei fehl­kal­ku­liert. Das und vie­les ande­re sind Argu­men­te der Geg­ner. Aber sind die­se Aus­sa­gen rich­tig oder sind bestimm­te Ängs­te doch unbe­rech­tigt? Anhand von vier zen­tra­len Gegen­ar­gu­men­ten wol­len wir uns die­ser Fra­ge wid­men.

Das wird ein Stadtteil für die Reichen aus dem Norden!“

Ein oft gehör­tes Argu­ment der Geg­ne­rIn­nen der Bebau­ung ist der mög­li­che Zuzug vie­ler wohl­ha­ben­der Men­schen von außer­halb Frei­burgs. „Für rei­che Ham­bur­ger und Schwei­zer ist der neue Stadt­teil gut,“ heißt es dabei auf vie­len Ver­an­stal­tun­gen und Podi­ums­dis­kus­sio­nen. Die Sor­ge ist sicher­lich berech­tigt, haben wir es doch zuletzt häu­fi­ger erlebt, wie sol­che Neu­bau­ge­bie­te ent­stan­den sind, bei­spiels­wei­se am Güter­bahn­hof. Aller­dings wird das in die­sem Fall nicht pas­sie­ren. Die­ten­bach wird ein gemisch­ter Stadt­teil wer­den. Die Frei­bur­ger Stadt­bau wird in hohem Maße bau­en, Genos­sen­schaf­ten, Bau­ge­mein­schaf­ten und das Stu­die­ren­den­werk wer­den inves­tie­ren und dadurch bezahl­ba­ren Wohn­raum ent­ste­hen las­sen. Hier­durch wird ein aus Miet-, Eigen­tums – und Sozi­al­woh­nun­gen bestehen­der Stadt­teil mit neu­en Schu­len, Kitas und Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten gebaut. Es wird kei­nen zwei­ten Güter­bahn­hof geben! Nein! Es wird ein zwei­tes Rie­sel­feld ent­ste­hen!
Zudem muss erwähnt wer­den, dass die gut ent­wi­ckel­te Stra­ßen­bahn­in­fra­struk­tur des Rie­sel­fel­des dem neu­en Stadt­teil enorm zu Gute kommt. Dadurch kann der neue Wohn­raum leich­ter an das Stra­ßen­bahn­netz ange­schlos­sen wer­den. Ein sol­cher Aus­bau der Net­ze ist bereits beschlos­sen, die VAG wird hier in hohem Maße inves­tie­ren. Der Anschluss wird in kür­ze­rer Zeit als anders­wo ent­ste­hen.

Freiburg braucht diesen Platz nicht! Freiburg den Freiburgern! Das Boot ist voll!“

Natür­lich ist es rich­tig, dass der neue Stadt­teil auch neue Frei­bur­ge­rI­in­nen zu uns brin­gen wird. Aber sol­len jetzt kei­ne neu­en Kran­ken­pfle­ge­rIn­nen in die Stadt kom­men? Soll die Uni ihre Aus­schrei­bun­gen ein­stel­len? Nein, natür­lich nicht! Doch das ist hier eigent­lich auch nicht der ent­schei­den­de Punkt. Die­ser sind viel mehr die 10.000 Men­schen, die in Frei­burg bereits eine Woh­nung suchen. Das wird auch durch die star­ke Gebur­ten­ra­te bedingt: 2017 waren es 5540 Gebur­ten, ein neu­er Rekord. Es ist auch die zuletzt äußerst stark gestie­ge­ne Zahl der Woh­nungs­lo­sen in Frei­burg, die den Bau eines neu­en Stadt­teils not­wen­dig macht. Die­sen Mit­bür­ge­rIn­nen wird Die­ten­bach enorm hel­fen.

Die Natur wird zerstört, ein Naherholungsgebiet dem Erdboden gleich gemacht! Unser Mais wächst dann bald in Brasilien.“

Der Ver­lust an Natur wird durch Aus­gleichs­flä­chen zunächst ein­mal so gering wie mög­lich gehal­ten. Zudem wird der neue Stadt­teil öko­lo­gisch und kli­ma­neu­tral wer­den. Dies wird durch die Nut­zung rege­ne­ra­ti­ver Ener­gi­en erreicht und es wird mehr Strom erzeugt als ver­braucht. Ener­gie­ef­fi­zi­en­te Bau­wei­sen, Solar­ener­gie und Umwelt­wär­me, wie Abwas­ser­wär­me, wer­den dazu bei­tra­gen, den Über­schuss zu erzie­len. Zudem ver­sucht die Stadt, den Ver­lust der land­wirt­schaft­li­chen Nutz­flä­chen aus­zu­glei­chen. Von den ins­ge­samt benö­tig­ten 70 Hekt­ar sind bereits 39 Hekt­ar bereit­ge­stellt. Wei­te­re 4,4 Hekt­ar wer­den hin­zu­kom­men und die Suche nach zusätz­li­chen Ersatz­flä­chen wird wei­ter­ge­hen. Das Natur­schutz­ge­biet Rie­sel­feld bleibt natür­lich erhal­ten und es wird kei­ne Auto­ver­bin­dung zwi­schen dem Rie­sel­feld und Die­ten­bach gebaut, so dass Auto­ver­kehr zwi­schen den Stadt­tei­len ver­mie­den wird. Zudem bleibt ein Puf­fer zum Mun­den­hof erhal­ten, der nicht bebaut wird.

Am Ende wird das alles eh teurer als geplant und die Stadt verschuldet sich bis über beide Ohren!“

Fach­gut­ach­te­rIn­nen haben berech­net, dass der neue Stadt­teil Die­ten­bach 600 Mil­lio­nen Euro kos­ten wird. Die­sen Kos­ten ste­hen Ein­nah­men aus Grund­stücks­er­lö­sen und För­der­mit­teln von 590 Mil­lio­nen Euro gegen­über. Natür­lich ist es hier berech­tigt, an die­sen Zah­len zu zwei­feln. So ist es doch in den letz­ten Jah­ren bei gro­ßen Bau­pro­jek­ten nor­mal gewor­den, am Ende deut­lich teu­rer zu wer­den als zuvor gedacht. Doch nie­mand weiß das mit Sicher­heit und des­we­gen soll­te das auch kein Grund sein, dass Men­schen in Frei­burg das Recht auf bezahl­ba­ren Wohn­raum ver­wehrt wird. Erin­nern wir uns hier noch­mal an die Stadt­tei­le Rie­sel­feld und Vauban. Da gab es ähn­li­che Beden­ken bezüg­lich der Finan­zie­rung. Am Ende sind die­se bei­den Pro­jek­te wun­der­bar ver­lau­fen. Ein sol­ches Risi­ko besteht bei allen Bau­pro­jek­ten die­ser Art, genau­so wie beim Bau­pro­jekt Die­ten­bach auch. Frei­burg braucht bezahl­ba­ren Wohn­raum und des­halb ist die Schaf­fung des neu­en Stadt­teils Die­ten­bach der rich­ti­ge Weg.

Melden Sie uns Missstände auf dem Freiburger Wohnungsmarkt!

In und auch um Frei­burg ist das Ange­bot an Woh­nun­gen extrem knapp, den­noch gibt es Leer­stand. Das gerin­ge Woh­nungs­an­ge­bot ver­lei­tet Haus­be­sit­zer dazu, die Mie­ten maxi­mal zu erhö­hen oder ihren Gewinn durch Sanie­run­gen oder Umwand­lung von Miet- in Eigen­tums­woh­nun­gen zu maxi­mie­ren. Dage­gen kann die Stadt in gewis­sem Umfang etwas tun, indem sie für beson­ders betrof­fe­ne Stadt­ge­bie­te Erhal­tungs­sat­zun­gen ein­führt.
Unser Anlie­gen ist, dass der Gemein­de­rat und die Stadt­ver­wal­tung sehen, was in der Stadt der­zeit pas­siert, wo es in kur­zer Zeit vie­le Haus­ver­käu­fe gibt, wo Eigen­tums­woh­nun­gen ent­ste­hen, wo es Luxus­sa­nie­run­gen gibt und wo Woh­nun­gen leer ste­hen. Dazu brau­chen wir Ihre Mit­hil­fe!:
Mel­den Sie dem Stüh­lin­ger Maga­zin aus dem gan­zen Stadt­ge­biet Fäl­le von

  • über­zo­ge­nen Miet­erhö­hun­gen (auch für Klein­ge­wer­be)
  • Leer­stand
  • über­teu­er­te Sanie­rung
  • Umwand­lung in Eigen­tums­woh­nun­gen
  • Mie­ten, die deut­lich über dem Miet­spie­gel lie­gen
  • Ver­kauf von Häu­sern

indem Sie uns eine Email an unse­re Redak­ti­ons­adres­se schrei­ben:
redaktion@stühlinger-magazin.de
Wir garan­tie­ren Ihnen als Pres­se­or­gan Anony­mi­tät, da wir unse­re Quel­len nicht nen­nen müs­sen.
Mit Ihrer Hil­fe möch­ten wir drei Lis­ten erstel­len und sie best­mög­lich aktu­ell hal­ten:

Wir wol­len kei­ne Hexen­jagd, son­dern doku­men­tie­ren was in unse­rer Stadt und auf unse­rem Woh­nungs­markt pas­siert. Wir wer­den daher jede Infor­ma­ti­on gewis­sen­haft über­prü­fen und ent­schei­den, ob eine Ver­öf­fent­li­chung gerecht­fer­tigt ist. Wir wer­den nur das ver­öf­fent­li­chen, was sie uns als Hin­weis­ge­ber erlau­ben.

Baugebiet Stühlinger West

Das Stüh­lin­ger Maga­zin hat­te in sei­ner Som­mer­aus­ga­be 2018 das neue Wohn­ge­biet Stüh­lin­ger West als Titel­the­ma. Seit­dem ist Eini­ges pas­siert, das wir hier doku­men­tie­ren wol­len.

Nach der Auf­takt­ver­an­stal­tung zur Bür­ger­be­tei­li­gung im Juli wur­de für den Bereich Klei­neschholz die Ver­kehrs­si­tua­ti­on ana­ly­siert. Als Ergeb­nis wird bevor­zugt, dass es kei­ne durch­gän­gi­ge Sund­gau­al­lee mehr gibt, da sie das Bau­ge­biet dia­go­nal schnei­det und so die freie Gestal­tung behin­dert. Zudem rech­net man in Zukunft mit weni­ger Durch­gangs­ver­kehr. Daher soll die Sund­gau­al­lee par­al­lel zum Bahn­damm lau­fen und dann in die Lehe­ner Stra­ße mün­den.

Am 22. Sep­tem­ber 2018 wur­den in der zwei­ten Bür­ger­be­tei­li­gungs­run­de die 5 Sie­ger­ent­wür­fe vor­ge­stellt:

  • Ent­wurf 05 Schräg­sicht

Alle Details zu den Sie­ger­ent­wür­fen sind hier zu fin­den.

Ins­ge­samt wur­den 15 Ent­wür­fe ein­ge­reicht. Schaut man sie durch, fällt auf, dass nur die Ent­wür­fe aus­ge­wählt wur­den, bei denen es bereits kei­ne durch­ge­hen­de Sund­gau­al­lee mehr gibt, obwohl dies kei­ne Vor­ga­be war.
Das Stüh­lin­ger Maga­zin bewer­tet in sei­ner aktu­el­len Aus­ga­be die 5 Sie­ger­ent­wür­fe.

Die Teil­neh­mer der Bür­ger­be­tei­li­gung konn­ten mit den Archi­tek­ten der Sie­ger­ent­wür­fe dis­ku­tie­ren und ihr Lob oder ihre Kri­tik ein­brin­gen. Das Ergeb­nis sind die “Bei­trä­ge aus der Bür­ger­schaft” in der Doku­men­ta­ti­on der Ver­an­stal­tung, die hier zu fin­den ist.

Am 7. Febru­ar 2019 wir der, von einer Jury aus­ge­wähl­te, bes­te der 5 Sie­ger­ent­wür­fe vor­ge­stellt. Bis die Jury ent­schei­det, haben die Archi­tek­tur­bü­ros Zeit, ihre Ent­wür­fe zu ver­fei­nern.

 

 

Verkaufsliste

Hier fin­den Sie eine Lis­te mit Gebäu­den die in letz­ter zeit ver­kauft wur­den. Sie doku­men­tiert ohne jede Bewer­tung die Bewe­gung im Häu­ser­markt. Sie zeigt in wel­chen Gebie­ten der Stadt viel Bewe­gung im Häu­ser­markt ist. Die­se Gebie­te könn­ten daher von der Stadt unter Milieu­schutz gestellt wer­den.

Egonstraße

Nr. 28

Fehrenbachallee

Nr. 53

Guntramstraße

Nr. 22

  • 2018, 3 Woh­nun­gen, 1 Gewer­be­ein­heit (Eck­re­stau­rant)
  • Ver­kauf von Pri­vat­per­son

Wannerstraße

Nr. 1

  • 2018, 13 Woh­nun­gen
  • Ver­kauf von pri­va­tem Vor­be­sit­zer an die Volks­bank Grup­pe

Nr. 15

  • 2018, 3 Woh­nun­gen
  • Ver­kauf an meh­re­re Eigen­tü­mer, unter ande­rem an Her­mann & Andrea Kurz GmbH, die 2017 die Wan­ner­stra­ße 13 saniert und die Woh­nun­gen ein­zeln ver­kauft hat.