Stühlinger MAGAZIN: Sie kandidieren für die SPD im Wahlkreis 281 für den Bundestag, haben sich aber nicht um einen sicheren Listenplatz der baden-württembergischen SPD beworben und daher auch nicht bekommen. Jetzt haben Sie nur eine Möglichkeit, dem nächsten Bundestag anzugehören: Sie müssen das Direktmandat im Wahlkreis gewinnen, zu dem neben Freiburg noch zehn Umlandgemeinden gehören.
Julia Söhne: Ein Direktmandat kann ich nur gewinnen, wenn ich die Menschen vor Ort von meiner Person überzeuge. Das ist ein Weg, der Entfremdung zwischen Politikerinnen und Politikern sowie Bürgerinnen und Bürger entgegenzuwirken. Bei der Kommunalwahl 2014 und 2019 habe ich jedenfalls gezeigt, dass ich als junge Kandidatin sehr gute Ergebnisse erzielen kann. 2019 habe ich das fünfbeste Ergebnis aller 48 Gemeinderätinnen und –räte erreicht.
Stühlinger MAGAZIN: In der Tat haben Sie schon in der Politik sehr früh Verantwortung übernommen. Mit 25 Jahren haben Sie das Fraktionsbündnis zwischen SPD und Kulturliste ausgehandelt und wurden dann Fraktionsvorsitzende der Gemeinderatsfraktion SPD/Kulturliste. Offensichtlich haben Sie sich schon sehr früh politisch engagiert?
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