Missliche Aufklärung der jüdischen Geschichte Freiburgs

Weg­wei­ser zum Ort der Depor­ta­ti­on der Frei­bur­ger Juden auf dem Platz der alten Synagoge

Pünkt­lich zum Ende der Bade­sai­son errich­te­te die Stadt Frei­burg am Platz der alten Syn­ago­ge Infor­ma­ti­ons­ta­feln über des­sen Bedeu­tung frü­her und heu­te als Mahn­mal. Die Wahl des Plat­zes ist etwas frag­wür­dig. Die Tafeln ste­hen nah genug an der Syn­ago­ge, so dass man sich den­ken könn­te, da bestün­de ein Zusam­men­hang, aber auch weit genug weg, um sie zu igno­rie­ren. Aber immer­hin ste­hen sie da und es wird gebe­ten, nicht im Was­ser zu plan­schen oder zu spie­len, da es eine Gedenk­stät­te sei. Nun kann man sich fra­gen, war­um es über­haupt so lan­ge dau­er­te bis die­se Tafeln auf­ge­stellt wur­den. Bei einer logi­schen Pla­nung des Denk­mals hät­te auf­fal­len müs­sen, dass Men­schen, beson­ders im Som­mer, sich ger­ne im Was­ser abküh­len. Doch abge­se­hen von den mensch­li­chen Bedürf­nis­sen, bei denen sich die Men­schen stets am nächs­ten zu sein schei­nen, stellt sich die Fra­ge, war­um nicht von Anfang an Infor­ma­ti­ons­ta­feln auf­ge­stellt wur­den, die über die schlim­men Ereig­nis­se in Frei­burg infor­mie­ren und erklä­ren, war­um die­ses Denk­mal gebaut wurde.
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