Spätschicht – Freiräume im Stühlinger schaffen

Ste­ve Wolff-Vor­beck vom Stüh­lin­ger Maga­zin beglei­tet eine Nacht­schicht im ¨Bis Spä­ti¨

Ziem­lich genau drei Mona­te ist es nun her, dass im Stüh­lin­ger der neue Spät­ver­kauf “Bis Spä­ti” im ehe­ma­li­gen Joseph-Stüb­le auf­ge­macht hat. Seit­her erhitzt das The­ma die Gemü­ter in der Stadt und vor allem hier im Stadt­teil.
Anwohner*innen, die nachts ihre wohl­ver­dien­te Ruhe haben wol­len auf der einen, und meist jun­ge Nachtschwärmer*innen, die nach nächt­li­chen Frei­räu­men suchen, die es in Frei­burg lei­der viel zu wenig gibt, auf der ande­ren Sei­te. Die­ser besag­te Frei­raum wur­de in den letz­ten Wochen und Mona­ten am knapp hun­dert Meter ent­fern­ten Leder­le-Platz gefun­den. In hei­ßen Som­mer­näch­ten hiel­ten sich dort teils an die 100 Men­schen auf — die Situa­ti­on der Anwohner*innen wur­de uner­träg­lich, die Stadt schal­te­te sich ein. Seit­her wird der Platz am Wochen­en­de teils mehr­fach vom Ord­nungs­amt geräumt.
Eine sol­che Situa­ti­on ver­langt nach Kom­pro­mis­sen und Kon­zep­ten und für mich ist klar: es braucht hier Lösun­gen. Lösun­gen, die einer­seits die Situa­ti­on der Anwohner*innen und Gastronom*innen am Leder­le-Platz ver­bes­sert, ande­rer­seits aber neue attrak­ti­ve Frei­räu­me im Stüh­lin­ger schafft, um gera­de jun­gen Men­schen ein Nacht­le­ben zu ermög­li­chen.
In der letz­ten Zeit sind dies bezüg­lich eini­ge Lösung­vor­schlä­ge auf­ge­taucht.
wei­ter­le­sen