Berliner Bote 12–2017

vom Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dr. Johan­nes Fech­ner

Ein poli­tisch super­span­nen­des Jahr 2017 geht zu Ende. Der Bun­des­tags­wahl­kampf war anstren­gend, aber alle Bemü­hun­gen haben sich gelohnt und ich habe den Wie­der­ein­zug in den Bun­des­tag geschafft. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle, die mich im Jahr 2017 unter­stützt haben.
Nun gilt es, eine neue Regie­rung für Deutsch­land zu bil­den. Gibt es wie­der eine Gro­Ko? Dar­über spre­chen wir in den nächs­ten Wochen mit der Uni­on, damit rasch fest­steht, ob wir so vie­le Zie­le mit der Uni­on ver­ein­ba­ren kön­nen, um bei der nächs­ten Bun­des­tags­wahl bei den Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern erfolg­reich für uns wer­ben zu kön­nen. Letz­te Woche hat­te ich zwei län­ge­re Gesprä­che mit Andrea Nah­les zur Vor­be­rei­tung der Son­die­rungs­ge­sprä­che und habe kei­nen Zwei­fel, dass unse­re SPD-Spit­ze hart ver­han­deln wird. Im Janu­ar wird dann der SPD-Bun­des­par­tei­tag beschlie­ßen, ob wir in Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen ein­stei­gen, beja­hen­den­falls wür­den die­se bis Mit­te Febru­ar abge­schlos­sen sein und dann wür­de es zu einer Urab­stim­mung der SPD kom­men, so dass — ein posi­ti­ves Votum vor­aus­ge­setzt — im März die neue Regie­rung steht. Soll­ten wir uns nicht mit der Uni­on eini­gen, ist mit Neu­wah­len im April zu rech­nen. Auch für mich als Abge­ord­ne­ten, der poli­tisch viel vor­hat, ist der der­zei­ti­ge Schwe­be­zu­stand unbe­frie­di­gend und ich hof­fe, wir wis­sen bald, wohin die Rei­se in Deutsch­land poli­tisch geht.
Jetzt wün­sche ich aber schö­ne Weih­nach­ten, erhol­sa­me Fei­er­ta­ge und alles Gute für das Jahr 2018!

Den voll­stän­di­gen Boten mit Bil­dern und Video­links gibt es hier als PDF.