Stühlinger Neujahrsbrief 2021

Ein Jahr liegt hin­ter uns, an das wir uns alle noch lange erin­nern wer­den – das Jahr, in dem CO2-Aus­stoß end­lich einen Preis bekom­men hat.

Auch wenn Sie sich jetzt wun­dern, die Menschen der Zukunft wer­den anders auf uns schauen, als wir uns das vor­stel­len. Was fällt dir z.B. spon­tan zu den Jahren 1918 und 1919 ein? Vielleicht das Ende der Monarchie und des 1. Weltkriegs, die Neuordnung Europas, die Einführung des Frauenwahlrechts. Die gleich­zei­tig gras­sie­rende spa­ni­sche Grippe war bis­her eher eine Randnotiz, trotz Millionen von Toten. Wahrnehmung ist immer sub­jek­tiv.

Die Einschränkungen durch Corona sind natür­lich enorm. So konn­ten wir uns im Ortsverein seit März gerade drei­mal per­sön­lich tref­fen. Die Corona-Krise bie­tet jedoch auch gesell­schaft­li­che Chancen, denn uns allen ist klar gewor­den, wel­chen Stellenwert die Gesundheit hat und das die Wirtschaft nicht dar­über ste­hen darf. Wir haben eine nicht für mög­lich gehal­tene Digitalisierung von Verwaltung und Bildung erlebt. Wir begrei­fen, dass Geld etwas ist, über das wir als Gesellschaft frei ent­schei­den kön­nen, die Naturgesetze kön­nen wir jedoch nicht ändern. Je nach­dem wie wir das Geld ein­set­zen, kön­nen wir das Potential der Menschheit aus­schöp­fen. Stühlinger Neujahrsbrief 2021 wei­ter­le­sen→