Interview mit der Bundestagskandidatin Julia Söhne

Stüh­lin­ger MAGAZIN: Sie kan­di­die­ren für die SPD im Wahl­kreis 281 für den Bun­des­tag, haben sich aber nicht um einen siche­ren Lis­ten­platz der baden-würt­tem­ber­gi­schen SPD bewor­ben und daher auch nicht bekom­men. Jetzt haben Sie nur eine Mög­lich­keit, dem nächs­ten Bun­des­tag anzu­ge­hö­ren: Sie müs­sen das Direkt­man­dat im Wahl­kreis gewin­nen, zu dem neben Frei­burg noch zehn Umland­ge­mein­den gehören.

Julia Söh­ne: Ein Direkt­man­dat kann ich nur gewin­nen, wenn ich die Men­schen vor Ort von mei­ner Per­son über­zeu­ge. Das ist ein Weg, der Ent­frem­dung zwi­schen Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­kern sowie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ent­ge­gen­zu­wir­ken. Bei der Kom­mu­nal­wahl 2014 und 2019 habe ich jeden­falls gezeigt, dass ich als jun­ge Kan­di­da­tin sehr gute Ergeb­nis­se erzie­len kann. 2019 habe ich das fünf­bes­te Ergeb­nis aller 48 Gemein­de­rä­tin­nen und –räte erreicht.

Stüh­lin­ger MAGAZIN: In der Tat haben Sie schon in der Poli­tik sehr früh Ver­ant­wor­tung über­nom­men. Mit 25 Jah­ren haben Sie das Frak­ti­ons­bünd­nis zwi­schen SPD und Kul­tur­lis­te aus­ge­han­delt und wur­den dann Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Gemein­de­rats­frak­ti­on SPD/Kulturliste. Offen­sicht­lich haben Sie sich schon sehr früh poli­tisch engagiert?

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Stühlinger Magazin 3–2021 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 3–2021 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger verteilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter anderem:

  • Titel­ge­schich­te: Gesund­heits­po­li­tik — Respekt und Pflege
  • Bäcke­rei und Café Plat­zer fei­ert 25. Geburtstag
  • Car­sha­ring im Stühlinger

Warum Sie die SPD nicht wählen sollten

Wie vor jeder Wahl sagt Ihnen jede Par­tei, war­um Sie gera­de die­se wäh­len sol­len. Gähn!
Um zu wis­sen, was man wirk­lich will, soll­te man sich von Zeit zu Zeit fra­gen was man nicht will. Also war­um soll­ten Sie die SPD nicht wäh­len? Dafür gibt es vie­le Grün­de, zum Bei­spiel: wei­ter­le­sen War­um Sie die SPD nicht wäh­len soll­ten

Stühlinger Magazin 2–2021 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 2–2021 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger verteilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter anderem:

  • Titel­ge­schich­te: Kunst im Stüh­lin­ger — über die Groß­skulp­tur „Die Spur“
  • Ver­kehrs­si­tua­ti­on Lehe­ner Straße
  • Por­trät der Dop­pel­spit­ze des VdK Frei­burg West

Technologie für alle!

Das ich hier ein­mal auf einen SPIE­GEL-Arti­kel ver­lin­ke, der zig Miss­stän­de in der Umwelt­po­li­tik auf­lis­tet, hät­te ich mir zu Beginn er Gro­Ko nicht vor­stel­len kön­nen. In den Dis­kus­sio­nen unter den Genos­sIn­nen, ob wir noch mal in eine Gro­Ko gehen oder nicht, hat dass The­ma eine gro­ße Rol­le gespielt, denn nur in der Regie­rung kann man Din­ge vor­an­brin­gen, aber mit der CDU haben wir uns offen­sicht­lich einen Klotz ans Bein gebun­den. Und das kann man wört­lich neh­men — ein Klotz hat kei­ne eige­nen Ideen und bewegt sich nicht von allein. Ich neh­me hier nur die Punk­te Num­mer 25 — 27 aus dem Arti­kel um zu zei­gen, mit wie wenig man rich­tig viel errei­chen kann, wenn man es nur poli­tisch will und offen für Neu­es ist.

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CO2-Preis – sozial und gerecht

Sie haben viel­leicht gemerkt, dass an der Tank­stel­le die Prei­se höher sind als letz­tes Jahr. Das liegt nur zum Teil am höhe­ren Ölpreis, zum ande­ren Teil am neu­en CO2-Preis, der ca. 7 bis 8 Cent pro Liter ausmacht.
Man könn­te nun sar­kas­tisch mei­nen „Dan­ke SPD für eine Preis­er­hö­hung!“ aber es muss hei­ßen „Dan­ke SPD für ech­ten und fai­ren Kli­ma­schutz!“ Dafür gibt es zwei Gründe:

1. Der CO2-Preis ist uni­ver­sal wirk­sam. So ist in den Medi­en oft von der Gas­pipe­line Nord­stream 2 die Rede. Die Mei­nun­gen, ob man die­se braucht, sind geteilt. Wich­tig ist allein, dass auch die Ver­bren­nung von Erd­gas CO2 frei­setzt. Dies erzeugt ganz rea­len Scha­den für uns alle. So waren die ver­trock­ne­ten Bäu­me letz­ten Früh­ling im Schwarz­wald bedrü­ckend. Das Kli­ma ändert sich bereits. Am Bei­spiel des Wal­des heißt das, dass nicht nur die Natur lei­det, son­dern die Forst­be­trie­be haben Aus­fäl­le bei der Holz­ern­te, Kos­ten ent­ste­hen für Bewäs­se­rung und für die Bekämp­fung von Schäd­lin­gen, die es bei kran­ken Bäu­men leicht haben. Bis­her haben wir das alle allein mit unse­ren Steu­ern bezahlt. Doch ist das fair und gerecht?

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Stühlinger Magazin 1–2021 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 1–2021 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger verteilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter anderem:

  • Titel­ge­schich­te: Land­tags­wahl am 14. März 2021 — Gabi Rol­land bit­tet um Ihr Vertrauen
  • SARS-CoV2 Pan­de­mie — Wo ste­hen wir und wohin geht‘s?
  • Sozi­al­ar­beit im Stüh­lin­ger — Sozia­le Arbeit lebt vom per­sön­li­chen Kontakt

Ca. 1 Monat nach der Print­aus­ga­be ist die Aus­ga­be hier online verfügbar.

Stühlinger Neujahrsbrief 2021

Ein Jahr liegt hin­ter uns, an das wir uns alle noch lan­ge erin­nern wer­den – das Jahr, in dem CO2-Aus­­­stoß end­lich einen Preis bekom­men hat.

Auch wenn Sie sich jetzt wun­dern, die Men­schen der Zukunft wer­den anders auf uns schau­en, als wir uns das vor­stel­len. Was fällt dir z.B. spon­tan zu den Jah­ren 1918 und 1919 ein? Viel­leicht das Ende der Mon­ar­chie und des 1. Welt­kriegs, die Neu­ord­nung Euro­pas, die Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts. Die gleich­zei­tig gras­sie­ren­de spa­ni­sche Grip­pe war bis­her eher eine Rand­no­tiz, trotz Mil­lio­nen von Toten. Wahr­neh­mung ist immer subjektiv.

Die Ein­schrän­kun­gen durch Coro­na sind natür­lich enorm. So konn­ten wir uns im Orts­ver­ein seit März gera­de drei­mal per­sön­lich tref­fen. Die Coro­na-Kri­se bie­tet jedoch auch gesell­schaft­li­che Chan­cen, denn uns allen ist klar gewor­den, wel­chen Stel­len­wert die Gesund­heit hat und das die Wirt­schaft nicht dar­über ste­hen darf. Wir haben eine nicht für mög­lich gehal­te­ne Digi­ta­li­sie­rung von Ver­wal­tung und Bil­dung erlebt. Wir begrei­fen, dass Geld etwas ist, über das wir als Gesell­schaft frei ent­schei­den kön­nen, die Natur­ge­set­ze kön­nen wir jedoch nicht ändern. Je nach­dem wie wir das Geld ein­set­zen, kön­nen wir das Poten­ti­al der Mensch­heit aus­schöp­fen. wei­ter­le­sen Stüh­lin­ger Neu­jahrs­brief 2021

Stühlinger Magazin 4–2020 ist erschienen

Das neue Stüh­lin­ger Maga­zin 4–2020 ist erschie­nen! Die kom­men­den Tage wird es an alle Haus­hal­te im Stüh­lin­ger verteilt.
The­men die­ser Aus­ga­be sind unter anderem:

  • Titel­ge­schich­te: Erfolg­rei­che Poli­tik braucht Zeit
  • Milieu­schutz für den Stühlinger
  • Kunst im Stühlinger

Ca. 1 Monat nach der Print­aus­ga­be ist die Aus­ga­be hier online verfügbar.

Corona-Konsens versus Klimadebatte — die Rolle der Wissenschaft

Gast­kom­men­tar von Dr. Man­fred Voh­rer:

Unter dem Ein­druck der exis­ten­zi­el­len Gefähr­dung durch die Coro­na Pan­de­mie schmel­zen par­tei­po­li­ti­sche Unter­schie­de zusam­men und zur Ver­hin­de­rung eines expo­nen­ti­el­len Wachs­tums der Infi­zier­ten-Zahl beginnt die Poli­tik, sehr genau auf den Rat der Wis­sen­schaft zu hören. Bei nahe­zu allen regie­rungs­amt­li­chen Ver­laut­ba­run­gen sit­zen die Viro­lo­gen an der Sei­te der poli­ti­schen Ent­schei­der, um die Rich­tig­keit und Ange­mes­sen­heit der jewei­li­gen ange­kün­dig­ten Maß­nah­me zu unter­mau­ern. Neben der Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel ist es der Prä­si­dent des Robert Koch Insti­tuts, Pro­fes­sor Dr. Lothar H. Wie­ler, der — weit­ge­hend im Kon­sens mit vie­len ande­ren qua­li­fi­zier­ten Viro­lo­gen die poli­ti­schen Ent­schei­der Tag für Tag berät. Und ganz Deutsch­land fin­det dies letzt­lich rich­tig, denn abge­se­hen von Nuan­cen, die sich in der föde­ra­len Dif­fe­ren­ziert­heit der Aus­ge­stal­tung der Maß­nah­men nie­der­schla­gen, besteht Kon­sens über die Not­wen­dig­keit, der Aus­brei­tung des gefähr­li­chen Virus mit größ­ter Ent­schie­den­heit ent­ge­gen­zu­ge­tre­ten. Dass dabei für einen noch unbe­stimm­ba­ren Zeit­raum zen­tra­le Frei­heits­rech­te mas­siv ein­ge­schränkt, Wirt­schaft und Gesell­schaft zu bis­lang unvor­stell­ba­ren Kos­ten in ein par­ti­el­les Koma gelegt wer­den, wird auf Anra­ten der Wis­sen­schaft zur Errei­chung des Über­le­bens über Par­tei­gren­zen hin­weg in Kauf genom­men – und das ist gut so. wei­ter­le­sen Coro­na-Kon­sens ver­sus Kli­ma­de­bat­te — die Rol­le der Wis­sen­schaft